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Schloss Unterleinleiterehemalige Seckendorff'sche Schloss
Die beiden Pfarrkirchen und das Schloss der ehemaligen Freiherrn von Seckendorff prägen den Ort Unterleinleiter.
Die Herren Motschiedler von Gerau werden in einer Urkunde von 1372 als erste Besitzer von "Leyreuther" genannt. Im 16. Jahrhundert ging es von diesen an die Herren von Stübig und an die Ritter von Streitberg. Im Jahre 1523 fiel es dem Bauernkrieg zum Opfer, wurde aber wieder aufgebaut. 1690 ging fast das ganze Dorf in Flammen auf, wobei auch das Schloss mit zu Grunde ging. 1757 werden durch Heirat die Herren von Seckendorff Schlossherren auf Unterleinleiter. Das Schloss erhielt seine heutige Form um 1770 August Sieghardt schrieb bereits 1932 in einem Bericht: "Hier steht ein schönes Schloss der Freiherren von Seckendorff mit herrlichen Parkanlagen". In demselben weilte im August 1780 die damals 19-jährige Charlotte von Kalb, die Freundin der Dichter Schiller und Jean Paul, bei der Frau Geheimrat von Seckendorff zu Besuch. Die Freiherren von Seckendorff hatten früher hier ein Patrimonialgericht. Im Jahr 1952 gaben die Freiherren von Seckendorff ihr Schloss und ihren gesamten Besitz in Unterleinleiter auf. Das Schloss wurde Anfang der 90-er Jahre vollkommen neu renoviert und befindet sich jetzt in Privatbesitz. (Quelle: www.unterleinleiter.de) 1305 - Ein Walter Winkeler de Nidernlainleutern ist genannt. 1380 - Das Rittergut des Walther von Streitberg wird erwähnt. 1409 - Die Landfriedensstände zerstören eine Veste in Unterleinleiter wegen Strassenräuberei. 1525 - Das Schloss wird von Bauernhaufen beschädigt. 1536 - Reimar von Streitberg trägt seine Güter und den Sitz zu Unterleinleiter, mit der Auflage zur Handhabung von Hochgerichtsfällen, dem Bamberger Bischof Weigand zu Lehen auf. 1560 - Weigand von Dienheim (Theinheim) ist Schlossbesitzer. 1589 - Georg Sebastian und Kaspar Moritz von Wechmar nennen sich zu Unterleinleiter. 1632 - Das Dorf wird von kaiserlichem Kriegsvolk geplündert und angezündet. Schloss und Kirche bleiben jedoch stehen. 1674 - Wilhelm Friedrich von Schlammersdorf zu Plankenfels kauft das freieigene Rittergut vom hessen-kasselischen Obristen Heinrich von Wechmar. 1689 - Christian Siegmund von Lüchau erbt das Rittergut. 1732 - Friedrich Wilhelm von Seckendorf wird durch Heirat Schlossbesitzer. 1958 - Die von Seckendorf veräussern das Schloss. (Quelle: www.pottenstein.de)
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