|
|||
|
|
Altes Schloss PulsnitzEustachius-Haus
Renaissancebau aus der Zeit um 1600. Nach dem Bau- und Schlossherrn Eustachius von Schlieben benannt. Kellergewölbe im romanischen Baustil um 1200.
(Quelle: Information am Objekt) Die Sage erzählt zum Stadtwappen: Auf einer Jagd, die der Burgherr Bernhard von Pulsnitz mit dem Kamenzer Herren im Urwald abhielt, wurde ein mächtiger Bär gesichtet. Er verletzte einige Bauern, die ihn in die Enge getrieben hatten, schwer. Als Bernhard selbst dem Tier zu Leibe rückte, kam es ihm brüllend mit aufgerichteten Pranken entgegen. Der Kamenzer Herr mußte ihm zur Hilfe eilen. Trotzdem wurde Bernhard vom Bären verletzt. Als das Tier getötet war, schlug ihm Bernhard mit seinem Schwert die Klaue ab. Seine Worte waren: "Zum Gedenken an diesen Kampf soll unser Dörflein Pulsnitz diese Bärentatze im Wappen tragen!" 1200 und davor: Burg und sorbische Siedlung, vermutlich am Polzenberg - und frühdeutsche Wasserburg nachgewiesen; 1708-18: Johann Georg von Maxen läßt das neue Schloß im Barockstil errichten. Der alte Renaissancebau bleibt erhalten; (Quelle: www.pulsnitz.de) Die Stadt Pulsnitz ist als Pfefferkuchenstadt bekannt. Am 1. Januar 1558 gestattete der Grundherr zu Pulsnitz, derer von Schlieben, den Pulsnitzer Bäckern erstmals, auch Pfefferkuchen in ihren Backstuben zu backen. Aus der anfänglichen Nebenbeschäftigung der Pulsnitzer Bäcker gründete sich ein eigenständiger Handwerkszweig, der bis in die heutige Zeit seine handwerklichen Traditionen erhalten hat. (Quelle: www.loeschner.de)
|
||