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Burgen und Schlösser
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Schloss Amelunxen


775 Schlacht am Brunsberg, Karl der Große erzwang den Weserübergang.

811 Erwähnung des Namens Amalung in einer Urkunde Karls des Großen.

849 Schenkung Haduwys an Corvey für die Seelenruhe ihres Mannes Amalung.

1147 Der Geschlechtsname "von Amelunxen" wird 1147 erstmals in einer Urkunde genannt: "...Ministeriales Heriboldus de Amelungessen et filius Conrades..."

1148 Abt Wibald von Corvey beschwert sich über den Ritter Rabano von Amelunxen beim Reichs-Fürstengericht, dagegen wird Ludolf von Amelunxen als mächtiger Ritter des Abtes gerühmt. Über den Rabano gehen jedoch laufend Beschwerden ein. Der Kaiser Friedrich I, Barbarossa, greift selber ein und untersagt dem Rabano die Amtsanmaßungen. In der Zeit des Raubrittertums machen die Ritter von Amelunxen durch Überfälle und Verwüstungen auf sich aufmerksam. Sie überfielen mit ihren Reisigen (bewaffnete Dienstleute) sogar Höxter und Corvey und verwüsteten Äcker und Wiesen.

1160/61 Bau einer Burg auf dem Wildberg durch den Abt von Corvey, um die Ritter von Amelunxen unter Kontrolle zu halten.

ab 1293 Die Familie von Amelunxen hatte einen Rittersitz in Höxter (heute Dechanei).

1447 Infolge der Soester Fehde wurde Amelunxen geplündert.

1511 Durch den vom Paderborner Erzbischof gegen das Corveyer Land geführten Wüstungszug kam Amelunxen sehr zu Schaden.

1517 Einführung der Reformation

ab 1545 Das Rodungsrecht wurde eingeschränkt. Es durften nur noch die Herren von Amelunxen den Wald roden lassen.

1554 Ludolf von Amelunxen und seine Gattin Ursula von Cramm ließen das Schloss zu Amelunxen bauen.

1618 Der Dreißigjährige Krieg brach aus. Durch den kaiserlichen General Tilly wurde Amelunxen geplündert, die Georgskirche brannte nieder.

In den folgenden Jahren, bis zum Kriegsende, wurde Amelunxen immer wieder durch kriegerische Auseinandersetzungen, Plünderungen und Brandschatzungen heimgesucht. In Verbindung mit dem "Blutbad von Höxter" am 13.04.1635 hatte das Dorf besonders zu leiden.

1648 Durch Friedenschluss im Oktober 1648 wurde festgelegt, dass die Kirchen der Glaubensgemeinschaft gehören sollten, die sie im Jahre 1624 (Normaljahr) im Besitz hatte. In Amelunxen war dieses die evangelische Gemeinde. Dies führte in den folgenden Jahren wiederholt zu Streitigkeiten.

1649 Kaiser Ferdinand III. ordnete vom Reichstag zu Regensburg eine Befragung der Amelunxer Bevölkerung an, zu welcher Konfession sie gehören möchten.

19.10.1696 Der Obristleutnant Robert Wilhelm von Amelunxen verkaufte seinen Besitz in Amelunxen und Wehrden an den Fürstbischof zu Paderborn Hermann Werner Freiherr von Wolff-Metternich.

1757/61/62 Plünderungen durch französische, englische und schottische Truppen.

1807-1813 Königreich Westfalen unter Napoleons Bruder Jèrôme. Amelunxen gehörte nun zum Kanton Beverungen im Distrikt Höxter.

1815 Beginn der preußischen Herrschaft: Amelunxen gehörte nun zum Kreis Höxter in der Provinz Westfalen.

(Quelle: www.amelunxen.de)



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