|
|||
|
|
Gut BustedtVom Damenstift zur Wasserburg
1415 wurde diese Wasserburg von dem Ritter Heinrich Ledebur erbaut. Die Gebäude stehen auf zwei Inseln, der Vor- und der Hauptburg. Sie sind von breiten Wassergräben, den Gräften, umgeben. Der Turm gehört zu den ältesten Bauteilen des Gutes und war ursprünglich nur von aussen über Leitern begehbar.
1964 verkaufte Wolf-Ernst v. Eller-Berstein das Gut an das damalige Amt Herford-Hiddenhausen. Seit 1982 wird das Gut an den Verein Biologie-Zentrum verpachtet. In verschiedenen Kursen können hier jetzt Schüler und Lehrer naturnahen Biologieunterricht erleben. (Quelle: Gut Bustedt) Als der Ritter Heinrich Ledebur 1415 damit begann, östlich des Brandbaches auf dem Besitz des Herforder Damenklosters eine Wasserburg zu erbauen, ahnte natürlich niemand, das diese einfache, schmucklose Anlage einst ein Biologiezentrum beherbergen würde. Nachdem es der Herforder Äbtissin 1419 gelang, Heinrich Ledebur zum Verlassen der Burg zu bewegen, war dies der Auftakt für ein ständiges Kommen und Gehen der Bewohner des Gutes Bustedt. Die alte Burg, von der Äbtissin abgerissen und in den Jahren danach neu aufgebaut, wurde zum Pfandobjekt, das bis auf wenige Jahrzehnte immer mit dem Amt des Drosten, des ranghöchsten Beamten der Grafschaft Ravensberg, verbunden blieb. Die Geschichte Bustedt vollzog einen wesentlichen Einschnitt nach dem dreißigjährigen Krieg. Damals hatte der Rittmeister Wolf Ernst von Eller die Stadt Herford an die Schweden verraten. Darüber waren die Ravensberger so erfreut, daß sie ihm Gut Bustedt als Eigentum schenkten. Eine Wende in der Nutzung des Gutes wurde 1964 eingeleitet, als das Gut an die heutige Gemeinde Hiddenhausen verkauft wurde. Sechzehn Jahre später fand sich ein Verein, der das Gut zu einem Biologiezentrum umwandelte - der heutige Verein "Biologiezentrum Bustedt OWL e.V.". (Quelle: www.gutbustedt.de)
|
||