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Schloss HoyaGrafenschloss an der Mittelweser
An die Gründungszeit der Grafenstadt Hoya um 1200 erinnert die Erzählung der Zwergensage von Hoya, der ein Brunnen an der Grundschule in Hoya gewidmet ist, ebenso wie die 900 Jahre alte Pfarrkirche St. Martini, die nun als Kulturzentrum genutzt wird, und das heutige Amtsgericht, an der Stelle der ehemaligen Burg. Im September zwei Wochen vor Erntedank sollten Sie auf keinen Fall das jährlich stattfindende historisches Spektakel auf dem Katharinenmarkt in mittelalterlichen Kostümen in der neugestalteten Innenstadt von Hoya verpassen. Bei dem Fest zu Ehren ihrer Tochter Katharina halten Graf Otto und Gräfin Mechthild mit ihr gemeinsam Einzug in die Stadt, begleitet von zahlreichen Gauklern, Musikanten, Jongleuren, Fakiren, Spielleuten, Hofnarren und allerlei Marktleuten. Die vielen unterschiedlichen Markstände des Handwerkes und Handels vermitteln einen lebendigen Eindruck vom Leben und Treiben zu Zeiten der Grafen von Hoya.
(Quelle: www.weser.org) Hoya, das Kleinod an der Mittelweser, hat eine grosse geschichtliche Vergangenheit, diese insbesondere auf der Gründung der Grafschaft um 1200 von den Grafen zu Hoya mit dem Bau der Burg, dem heutigen Sitz des Amtsgerichtes. Die Flussbiegung der Weser bot einen gewissen Schutz und natürlich Möglichkeit für einen kleinen Hafen. In jedem Jahr zum Sommerausklang, findet ein grosser Katharinenmarkt statt, der an die Grafenzeit erinnert. Ein Volksfest, welches weit über die Landesgrenze bekannt und beliebt ist. (Quelle: www.papenberg.de) Die Anfänge der Grafschaft Hoya sind in der Zeit um 1190 zu suchen. Der erste urkundlich (1202) nachgewiesene Graf von Hoya, Heinrich I. (1202 - 1235) stammt in väterlicher Linie von friesischen Edelherren ab. Grafentitel und Wappen erwarb er von den Stumpenhusen, die sie seit 1181 trugen. Gegen den Widerstand der Grafen von Wunstorf liess er um 1200 die feste Burg Hoya auf einem Weserwerder errichten. Durch Erbschaften und Eroberungen erweiterte er sein Territorium schnell: 1205/06 vertrieb er die alteingesessenen Edelherren von Hodenberg und übernahm ihren links der Weser gelegenen Besitz. Damit waren zwei feste Plätze an der Weser in der Hand des neuen Grafen. In einem Territorium aus sandigen Gegenden voll Moor und Heide, wie Graf Otto VIII. die Grafschaft einmal genannt haben soll, hing die Wirtschaftskraft vor allem von dem Fluss ab. So richtete sich der Eroberungsdrang als nächstes gegen Nienburg, Der Platz und um 1215 die Freigrafschaft Nienburg sowie die Freigrafschaft Lavelsloh gingen in Hoyaer Besitz über. Hinzu kam erheblicher Streubesitz, so dass das Hoyaer Gebiet sich bald beiderseits der Weser von der Aller bis Minden und im Westen bis zur Hunte und Delme erstreckte. (Quelle: www.museum-hoya.eu)
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