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Burg Atteln
Die Strasse "Im Burggraben" erinnert heute noch an die Burg des Adelsgeschlechts zu Atteln. Sie war zum Schutz gegen Feinde mit einem Wassergraben umgeben. Im Jahre 1622 wurde die Burg, die zu dieser Zeit schon im domkapitularischen Besitz war, vom "tollen Christian" (Christian von Braunschweig) niedergebrannt. Das Gebäude, das heute Burg genannt wird trägt diesen Namen also zu Unrecht. Besitzer ist die Evangelische Kirchengemeinde die den ehemaligen Speicher als Kirche und Jugendzentrum nutzt
In Atteln befindet sich auch der "Spieker" (sog. Voigthaus) von 1588. Der Attelner Spieker ist eines der ältesten und schönsten Fachwerkgebäude im gesamten Kreis Paderborn. Die Denkmalpfleger sehen in ihm ein bedeutendes Denkmal der Baugeschichte. Bewohner des Spiekers waren die Rentmeister bzw. Vogte des Paderborner Domkapitels und somit für die Abgabeneintreibung zuständig. (Quelle: www.atteln-online.de) Der im Kloster Böddeken lebende Chronist Gobelin Person sprach im 15. Jahrhundert davon, dass es in Atteln bereits im 9. Jahrhundert eine Kirche gegeben habe. Für Anfang des 12. Jahrhunderts ist der Bau einer Kirche St. Achatius durch das Paderborner Abdinghofkloster belegt. Atteln war für die umliegenden Dörfer sowohl in religiöser als auch in administrativer Sicht ein Hauptort (Pfarrkirche, Freistuhl/Gerichtsstätte) im Fürstbistum Paderborn. Im 13. Jahrhundert ist ein Rittersitz der Herren von Atteln nachweisbar. Die regionale Wüstungsperiode im Spätmittelalter tangierte Atteln wohl weniger stark. Atteln wurde 1802 bei der Besetzung des Fürstbistum Paderborn preussisch und wurde 1871 Teil des Deutschen Reiches. (Quelle: www.wikipedia.de)
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