|
|||
|
|
Schloss Friedrichsgrund
Schloss Friedrichsgrund ist das Herrenhaus oder Gutshaus des Vorwerks einer Dahlheimer Gutsanlage. Das Vorwerk ist ein Nebenhof und wurde vom Haupthof verwaltet.
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gab es durch die Intensivierung in der Landwirtschaft neue Siedlungsansätze im Sintfeld. Die Grafen von Westphalen gründeten 1788 (ca. 250 Meter nordwestlich der Wüstung Kircheilern) das Vorwerk Eilern. Etwa 2 km östlich (nahe der Wüstung Osteilern) entstand 1816 - 1822 das Vorwerk Elisenhof als Filiale der Staatsdomäne Dahlheim (bis 1803 Klosetrgut). Nach 1820 entstand das ganz in der Nähe gelegene Vorwerk Friedrichsgrund eines Dahlheimer Domänen-Pächters. 1952 wurden diese Vorwerke überwiegend mit Bauern aufgesiedelt, die in den 30er Jahren nach Schlesien gezogen waren und nach 1945 aus den Gebieten vertrieben wurden. Im Jahre 2002 feierte die "Neusiedlung Eilern-Friedrichsgrund" ihr 50jähriges Jubiläum mit der Aufstellung eines Gedenksteines. Dort eingemeisselt wird an die 1400 Jahre dauernde Geschichte dieses Siedlungsplatzes erinnert. (Quelle: Westfälischer Heimatbund) Neusiedlung Das ehemalige Gut Eilern stellte Graf Friedrich Carl von Westphalen im Jahre 1950 zusammen mit dem Vorwerk Friedrichsgrund für Siedlungszwecke im Rahmen der Bodenreform der Siedlungsgesellschaft Deutsche Bauernsiedlung zur Verfügung. Graf Westphalen gab sein Gut gegen eine Entschädigung von 357.000 DM auf. Zur Regelung der Schulverhältnisse erhielt der Kreis Büren das 0,42 ha grosse Hausgrundstück des Gutshofes Friedrichsgrund übereignet, dazu noch 10.000 DM. Nach den Weisungen der Schulbehörde sollte im Guthaus eine neue ein- bis zweiklassige Schule errichtet werden, um den Kinder den weiten Schulweg nach Elisenhof oder Fürstenberg zu ersparen. Auf der unmittelbar nördlich des Hauses anschliessenden 0,54 ha grossen Fläche sollte ein Spiel- und Sportplatz angelegt werden. Daran schloss sich der Platz für die Kirche an. (Quelle: www.hometown.aol.com/BerndNolte)
|
||