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Burgen und Schlösser
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Schloss Westheim

Rittergut Westheim
Das Rittergut Westheim gelangte nach dem Aussterben der Herren von Westheim im 15. Jahrhundert in den Besitz der Herren von Calenberg (Burg Calenberg bei Warburg), deren Westheimer Linie 1813 ausstarb.

1840 kaufte Graf Joseph zu Stolberg-Stolberg, der Ururgrossvater des heutigen EIgentümers, das Gut Westheim für 68.000 Taler. Er brachte zunächst die bestehende Brennerei in Schwung. Im Jahre 1848 begann er mit dem Verkauf des seit altersher auf dem Gut Westheim für den EIgenbedarf gebrauten Bieres, nachdem der damalige Rentmeister Kloke aufgrund einer Missionspredigt gegen den Schnapsmissbrauch eigenhändig die teure Brennereieinrichtung zerstört hatte.

1860 - 1875 war das Gut Westheim verpachtet. 1862 nahm der Gutspächter Döring den Braubetrieb wieder auf (Gründungsjahr der Westheimer Brauerei).

1876 nahm Hermann Graf zu Stolberg-Stolberg, der Urgrossvater des heutigen EIgentümers, Brauerei und Gut aus der Pacht zurück.

1925 Joseph Graf zu Stolberg-Stolberg übernahm nach dem Tode seines Vaters Hermann Brauerei und Gut Westheim.

1941 Marie-Antonia Gräfin zu Stolberg-Stolberg erbte nach dem Tode ihres Vaters Joseph Brauerei und Gut Westheim.

1947 Marie-Antonia Gräfin zu Stolberg-Stolberg heiratete den Forstassesor Klemens Freiherr von Twickel, der von 1951 bis zu seinem frühen Tod 1960 die Geschäfte leitete.

1978 Marie-Antonia Gräfin zu Stolbergs ältester Sohn Josef Freiherr von Twickel trat in fünfter Generation in die Firma ein und führt seit 1980 die Brauerei der Mutter.

1994 Marie-Antonia Freifrau von Twickel übereignet ihrem Sohn Josef, dem heutigen Alleineigentümer, das Gut und zum 1. Januar 1995 de Brauerei Westheim. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

(Quelle: www.brauerei-westheim.de)

Die Herren von Westheim

"Mit dem ersten Vorkommen des Ortes trifft man dort ein adeliches Geschlecht, (Ministeriales) das sich: von Westhem, Westheym 1080 nannte. Um 1080 übergeben die fratres Hezel et Einelen de Westheim eine bisher Eigenhörige als Altarhörige an die Kirche zu Eresberg unter dem Abte Marcward von Corvey."

1196 erscheint Othebrich de Westheim als in der Urkunde Abts Widekind v. Corvey

1220 wird Johann von Westheim als Zeuge genannt in einer Urkunde ohne Datum

1221 verzichtet Ritter Wilhelm v. Brotike auf sein Gut in Hosningtorp zu Gunsten Ritter Hebrik und Olrik v. Westheim

1221 Diese genannten Ritter v. Westheim machten den Kreuzzug mit und wünschten dem Kloster Bredelar ihre Lehnsgüter abzutreten

1239 verkaufen die Gebrüder Olric und Obric von Westheim - in der Urkunde steht: Vuesham - die Vilication der dem Stifte Heerse in Scave (?) gehörigen Güter nebst der Advocation über dieselben dem Kloster Hardehausen

(Quelle: www.westheim.org)