Schlösser und Burgen
   

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Burgen und Schlösser
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Schloss Ilsenburg


Über die Vogtei geriet Ilsenburg bereits im Mittelalter unter die Herrschaft der Grafen von (Stolberg-)Wernigerode, die in den 1450er Jahren eine erneute Reform des Klosters betrieben. So erfolgte der Beitritt zur Bursfelder Kongregation im Jahre 1465.

Im Jahre 1525 wurde das Kloster während des Bauernkrieges weitgehend zerstört. Nach der im Harzbereich sich durchsetzenden Reformation wurde im Kloster eine evangelische Klosterschule eingerichtet, die bis 1627 arbeitete. Im Jahre 1572 erlosch der Abtstitel.

Nach 1573 wurde die Kirche durch die Grafen zu Stolberg-Wernigerode umgebaut. Graf Heinrich richtete im Jahre 1609 einen herrschaftlichen Wohnsitz im Kloster ein, dessen Gebäude seit 1621 als Schloss und Witwensitz dienten.

Während des 30jährigen Krieges verlegten die Grafen ihren ständigen Wohnsitz nach Ilsenburg. Es folgte ein wechselhaftes Schicksal bis unter dem Grafen Botho im Jahre 1862 das neue Schloss (Botho-Anbau) an der Nord- und Westseite errichtet wurde.

In den Jahren nach 1929 und nach 1947 wurden Schloss und Kloster noch einmal geistlich genutzt, als Predigerseminar und Evangelische Forschungsakademie.

(Quelle: www.klosterilsenburg.de)

995 hielt sich auf einer Burg, die sich in der Nähe des heutigen Ilsenburg befand und im 9. Jahrhundert zum Schutz eines kaiserlichen Jagdreviers im Harz gebaut wurde, Kaiser Otto III. auf. 1003 übergab sie sein Nachfolger Heinrich III. dem Bischof von Halberstadt zur Gründung eines Benediktinerklosters. Dieses war seit 1009 bekannt. Auf dem Ilsenstein wurde danach eine neue Reichsburg erbaut, die jedoch 1107 völlig zerstört wurde.

Das in der Umgebung des 1525 während des Bauernkriegs verwüsteten Klosters entstandene Dorf entwickelte sich Anfang des 16. Jahrhunderts zum Flecken in der Grafschaft Wernigerode. 1545 wurde eine Eisenhütte mit zwei Hochöfen errichtet, die 1697 von Zar Peter I. besichtigt wurde. Ilsenburg entwickelte sich zu einer wohlhabenden Gemeinde, die am Ende des Dreissigjährigen Krieges zur Residenzstadt der Grafen zu Stolberg-Wernigerode wurde. Diese verlegten ihren Hofhaltungssitz erst 1710 wieder zurück nach Wernigerode.

(Quelle: Wikipedia)