Schlösser und Burgen
   

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Burgen und Schlösser
Schlösser und Burgen


Burgruine Liebenburg

Burggang der "Levenborch"
1292 erbaute Bischof Siegfried der II. von Hildesheim auf dem Ausläufer des Salzgitterschen Höhenzuges die Lewenburg. Sie schützte die Ostgrenze seines Bistums gegen die Herzöge von Braunschweig und Wolfenbüttel. Spätestens um 1302 war der mit grossen Kosten durchgeführte Bau der Lewenborch beendet.

Mit ihren sieben Türmen war sie die stärkste Burg im Harzvorland!

Bis zur Hildesheimer Stiftsfehde wurde die Lewenborch verschiedenen Rittergeschlechtern, 1366 auch dem Rate der Stadt Braunschweig, pfandweise, überlassen.

Im 14. und 15. Jahrhundert waren die Herren von Schwicheldt längere Zeit Pfandinhaber der Burg. Nach Beendigung der Hildesheimer Stiftsfehde kam 1523 die Lewenborch an Herzog Heinrich den Jüngeren von Braunschweig-Wolfenbüttel.

1542 wurde die Burg von dem Heer des Schmalkaldistischen Bundes besetzt, 1547 jedoch wieder an den Herzog zurückgegeben.

1552 eroberten die Truppen des Grafen Vollradt von Mansfeld, der vom Markgrafen Albrecht von Brandenburg-Culbach entsandt war, die Burg und besetzten sie kurze Zeit.

Während des 30-jährigen Krieges war die Lewenborch 1625 auch Hauptquartier des Feldherrn Wallenstein. 1633 drang ein schwedisches Dragoner-Regiment in das Innere der Burg ein und hinterliess einen Trümmerhaufen.

Im Sommer 1641 beschossen kaiserliche Truppen die Burg und eroberten sie. Zwei Jahre später kam die Lewenborch wieder in den Besitz ihrer Erbauer, der Bischöfe von Hildesheim.

Im selben Jahr wurde im Burginneren mit den Bau einer katholischen Kirche begonnen, die 1664 fertiggestellt wurde.

Die Lewenborch war zunehmend durch die vielen kriegerischen Ereignisse zerstört worden. Der Wohnsitz des Bischofs wurde daher in den sogenannten "Amtshof", der sich in der noch heute vorhandenen Domäne Liebenburg befand, verlegt.

Im Jahre 2005 wurde bei Baggerarbeiten ein alter Burggang freigelegt und so hergerichtet, dass er für die Zukunft sichtbar erhalten wird. Er hat eine Höhe von ca. 2,2 m und eine Breite von ca. 70 cm und endet am Pavillon an der Schlosssüdseite. Im Gang befindet sich in nördlicher Richtung ein zugemauerter Abzweig. Vermutlich führt dieser zum Hausmannsturm und diente zur Versorgung der Mannschaften des Turmes.

(Quelle: www.liebenburg.de)



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