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Burg SchladenDomäne Schladen
Die Geschichte Schladens ist eng mit der ottonischen Pfalz Werla verbunden: hier lag ihr Versorgungshof, der Vorläufer der heutigen Domäne. So wie die Pfalz verfiel, verfiel auch diese Anlage. Erst der Bischof Udo von Hildesheim baute sie zur Burg aus und stellte dafür einen Vogt ein. Das war Eiko von Dorstadt, der sich den Namen "von Schladen" gab.
Die Burg blieb bis 1353 im Besitz der Grafen von Schladen, gelangte nach wechselvoller Geschichte, zusammen mit dem Dorf, von 1523 bis 1643 in den Besitz der Wolfenbüttler Herzöge und fiel später an den Bischof von Hildesheim zurück. Nach dem grossen Brand von 1699 wurde auf dem Gelände 1728 die katholische Kirche erbaut. Im ausgehenden 18. Jahrhundert erhielt die Domäne einen Park, Gartenanlagen und eine Schäferei. (Quelle: Wikipedia) Urkundlich wird sie "castrum Scladheim" genannt, die Nennung geht bis ins Jahr 1086 zurück, als Kaiser Heinrich IV. die curtis Werla an den Bischof Udo von Hildesheim (Ukb. H. Hild. 1, 148) verschenkte. Castrum Scladheim lag unter dem jetzigen Domänenhof. Diese wahrscheinlich kurz vor 1100 errichtete mittelalterliche Burg Schladen gelangte 1353 durch Verkauf von den Grafen von Schladen an den Bischof von Hildesheim. In der danach einsetzenden Verpfändungszeit wurde sie 1552 durch Feuer zerstört, dann wohl wieder aufgebaut und kam 1643 an das Stift Hildesheim zurück. Sie wurde durch einen Amtmann verwaltet unter dem wohl die Bautätigkeit wieder aufgelebte, später wurde nochmals unter dem Bischof Clemens August (1. Hälfte des 18. Jahrh.) gebaut. Aber 1699 und auch 1837 dezimierten erneute Brände den Baubestand. Heute sind von dem Burghof des seit 1802 als Domäne verpachteten Besitzes nur zwei ältere Flügel erhalten, von denen der bedeutendere das ehemalige Pächterhaus ist, das auch eine Kapelle enthielt. Dieser Bau ist im Spätrenaissance-Stil gehalten. (Quelle: www.burg-lichtenberg.nickolai.de)
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