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Schloss Natzungen
Natzungen ist im Jahr 1036 zum ersten mal urkundlich erwähnt worden. Damals übertrug Bischof Bruno von Würzburg seinem Minesterialen Richbold und dessen Frau zwei Hufen Land in "Natesingen". Dass der Ort noch wesentlich älter ist, geht aus der Endung "ungen" hervor. Das Dorf hat wohl schon zu altsächsischer Zeit bestanden und seinen Namen um das Jahr 700 erhalten. Natzungen heisst "Siedlung der Sippe des Nat".
(Quelle: www.radiohochstift.de) Am östlichen Ausgang des Ortes Natzungen erbauten Freiherr Leopold von Sieghardt und Anna Justina von Boggen im Jahre 1728 das heute noch erhaltene Herrenhaus des ehemalichen Rittergutes. In der Nachkriegszeit diente das Gebäude zahlreichen Flüchtlingen und Evakuierten als Wohnstätte, nachdem im "Dritten Reich" hier ein Landjahrlager eingerichtet war. In den nachfolgenden Jahren verwahrloste das "Schloss", wie es von den Einheimischen genannt wird, zusehends, bis sich 1974 die Familie Müller-Deisig zum Kauf und zur Renovierung des teilweise unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes entschloss und hier u.a. eine Studiogalerie einrichtete. (Quelle: www.borgentreich.de)
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