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Orangerie MerseburgSchlossgarten-Salon Merseburg
Nördlich vom Schloss Merseburg, getrennt durch den Schlossgraben, schliesst sich der Schlossgarten an. Er wurde ab 1661 im Auftrag Herzog Christian I. von Sachsen-Merseburg als barocker Lustgarten angelegt und nach Norden durch den von Michael Hoppenhaupt errichteten Schlossgarten-Salon (1727-1737), ein Pavillon für Gartenfeste und heute noch beliebter Veranstaltungsort, gefasst.
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der Garten unter Einbezug der vorhandenen Alleen in Teilen landschaftlich umgestaltet. Eine grundlegende Neuordnung erfuhr er jedoch erst 1968. Dabei wurden die Längsachsen der Wege auf den Schlossgarten-Salon und die Querachsen auf das Zech'sche Palais (1782) und das Ständehaus (1892-1895) ausgerichtet. Im Garten sind zwei Obeliskenpaare, eine Kopie der bronzenen Porträtbüste des preussischen Gouverneurs Friedrich Kleist von Nollendorf, das 1998 restaurierte Reiterstandbild Friedrich Wilhelm III. und ein 1816 für die Völkerschlacht bei Leipzig geschaffenes Denkmal zu besichtigen. Der Schlossgarten gehört zu den 40 Parks und Gärten in Sachsen-Anhalt, die für das Projekt "Gartenträume - Historische Parks in Sachsen-Anhalt" ausgewählt wurden. (Quelle: www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de)
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