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Neues Schloss

Neues Schloss Bayreuth
Das Neue Schloss Bayreuth wurde in der Zeit von 1753 bis zu seiner wesentlichen Vollendung 1758 errichtet. Es erfolgte der Umzug aus dem am 26. Januar 1753 fast vollständig abgebrannten barocken Alten Schlosses, welches 150 Jahre als Residenz der Bayreuther Markgrafen diente (die vorherige Residenzstadt war Kulmbach gewesen. 1604 erfolgte die Verlegung der Residenz von Kulmbach nach Bayreuth durch Markgrafen Christian von Brandenburg-Bayreuth).

Baumeister war auch hier der markgräfliche Hofbaumeister Joseph Saint-Pierre, welcher vom Markgrafenpaar Friedrich und Wilhelmine nach der Zerstörung des Alten Schlosses den Auftrag zur Errichtung eines ihren Ansprüchen gerecht werdenden Schlosses erhielt. Wilhemine nahm an der Planung des Neuen Schlosses sehr grossen Anteil (was u.a. der regen Korrespondenz mit ihrem Bruder Friedrich II zu entnehmen ist).

Das Neue Schloss ist neben den anderen Bauwerken des Markgrafenpaares ein weiteres Bauwerk des sog. "Bayreuther Rokokos". Zwar kann die Grösse und Ausstrahlung des Neuen Schlosses im Vergleich zur z.B. Würzburger Residenz nicht ganz mithalten, doch darf dieses dennoch mit zu den Hauptwerken deutscher Architektur des 18. Jahrhunderts gezählt werden. Höhepunkte im Schloss sind sicher der üppige Festsaal, welcher mit feinstem Goldstuck und hoheitlicher Pilastergliederung ausgestattet ist und das sog. Palmenzimmer im Markgrafenflügel des Schlosses.

(Quelle: www.wikipedia.de)



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