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Schloss GreifensteinStammburg der Stauffenbergs
Schloss Greifenstein ist die Stammburg der Familie Stauffenberg. Sie liegt in der Fränkischen Schweiz und gehört zum Markt Heiligenstadt in Oberfranken.
Die Schenk von Stauffenberg sind ein altes Geschlecht, dessen erste Beurkundung aus dem Jahre 1262 vorliegt und deren namengebende Burg Stauffenberg bei Hechingen in Württemberg liegt. Sie besassen das Schenkenamt bei den Grafen von Zollern, was noch heute ein Bestandteil des Namens ist. Zu dieser Familie gehört auch Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der am 20. Juli 1944 das Attentat auf Hitler verübte, sowie dessen ebenfalls an der Verschwörung beteiligter Bruder Berthold. Sie sind Onkel des jetzigen Besitzers. Nach dem Attentat sollte auf Anordnung des Bayreuther Gauleiters Wächtler das Schloss niedergebrannt werden. Der Polizeichef von Nürnberg und Leiter der Gestapo Benno Martin verhinderte dies jedoch. Wer die Burg ursprünglich erbaut hat, ist nicht bekannt. Im Jahr 1172 wird zum ersten Mal der Name der Burg mit Eberhard de Grifenstein, aus dem Geschlecht der Schlüsselberger erwähnt. Im 14. Jahrhundert besitzen die Herren von Streitberg die Burg als Lehen des Hochstifts Bamberg. Mit dem Aussterben der Schlüsselberger im Jahr 1347 und der Streigberger im Jahr 1690 fällt das Lehen an das Hochstift Bamberg. Zu Anfang des 16. Jahrhunderts wurde die Burg im Bauernkrieg zerstört und danach wieder aufgebaut. Nach dem Erlöschen der Streitberger war die Burg baufällig. Fürstbischof Marquard Sebastian Schenk von Stauffenberg liess Greifenstein in den Jahren 1691 - 1693 restaurieren und unter der Leitung von Leonhard Dientzenhofer in ein Barockschloss verwandeln. Im Jahr 1691 erhielt der Bamberger Fürstbischof Marquard Sebastian Schenk von Stauffenberg die Burg Greifenstein für seine Verdienste um das Bistum Bamberg als Lehen mit dem Recht der Übertragung auf Blutsverwandte. Mit dem Ende des Hochstifts Bamberg ging Greifenstein in das Eigentum der Familie Stauffenberg über, dessen fränkische Linie das Schloss heute noch bewohnt. (Quelle: de.wikipedia.org)
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