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Schlösslein Gutenbiegen
Der jetzige "Pfarrhof auf dem Kaulberg" bzw. das frühere dortige Gebäude war ursprünglich der Wohnsitz derer von Wannbach. Damit war immer verbunden das Schlösslein Gutenbiegen.
18.8.1433 Jörg Wannbacher wird mit Gutenbiegen belehnt. 3.12.1473 belehnt Bischof Georg von Schaumburg (1459-1475) seinen Vogt auf Schloss Lichtenfels u.a. mit "4 Tagwerk Wissmaat unter Gutenbiegen neben dem Brendleinsanger an der Wiesent gelegen und einen wüsten Hofreit eines Seldengütleins zu Gutenbiegen". 1481 Waischenfelder Bürger kaufen Wiesen von Hanns und Ott Wannbach zu Gutenbiegen. 1.3.1499 Aufschreibbrief des Ott von Wannbach zu Gutenbiegen an Bischof Heinrich (1487-1501) über den, Konz von Rüssenbach verkauften Burggut zu Waischenfeld unter dem Schloss. 10.12.1518 Hanns von Wannbach zu Gutenbiegen ( ) über die Behausung unter dem Schloss zu Waischenfeld und Gutenbiegung. 6.12.1520 Heinz und Jörg und ihre Brüder Liborius, Sebastian und Wolf von Wannbach, erhalten die Güter unter dem Schloss zu Waischenfeld und Gutenbiegen. Nach 1525 Das Schlösslein Gutenbiegen gehörte im Bauernkrieg dem Heinrich von Wannbach und seinen Brüdern. Es wurde eingenommen und verbrannt. 800 fl. (nach anderer Angabe 750 fl.) Entschädigung mussten bezahlt werden, davon wurde Gutenbiegen wiederhergestellt. Eine Nonne von St. Klara in Bamberg berichtet u.a. "Ein Wal unbepaut, Liboriussen von Wannbach gehörend, zwo Selden daselbst, die eine unbepaut, uf der andern Hanns Leysner. Eine Mühle jenseits Wassers ist meines Herrn Grund und poden darauf zinst in Castenhoff sitzt Wolf Rosenpauer". 12.5.1531 Versprechen des Liborius von Wannbach zu Gutenbiegen, dass vom Ambtmann Philipp Lochner am 1.8.1530 verkaufte Fischwasser, nur an einen Bürger oder Bauern zu verkaufen. Es beginnt an der Mühle Gutenbiegen und endet am Frühmesser Wasser zu Waischenfeld. 12.2.1582 Aufschreibbrief des Kurpfälzischen Hauptmann Hanns von Wannbach, dass er zur Tilgung der Schulden des verstorbenen Egydius von Wannbach die Güter zu Gutenbiegen bei Waischenfeld an Friedrich Eyb zu Eybberg verkauft habe. 22.2.1582 Hanns von Stervan verkauft für seine Base, die Witwe des Egydius von Wannbach, das Burggut zu Waischenfeld unter dem Schloss, dann Schloss und Sitz zu Gutenbiegen an Friedrich von Eyb, 1610 wurde das Schlösslein Gutenbiegen von Heinrich von Eyb an Bamberg verkauft. 26.11.1625 Kaufvertrag zwischen Bischof und Vormündern der Kinder des Hyronimus von Eyb über Schloss und Burggut zu Waischenfeld und das Rittergut Gutenbiegen. 2.8.1635 Einigung über das Eybsche Gut zu Waischenfeld. Wolf von Achaz von Guttenberg, fürstlich bambergischer Rat, Pfleger zu Pottenstein, Amtmann zu Leienfels undGössweinstein, erhält das Gut bestandsweise auf 3 Jahre gegen jährlich 200 fl. dabei Fischwasser, 98 Tag Feld, 18 Tagwerk auf Gutenbiegen, 3 Tagwerk zu Unterailsfeld. Er soll sich mit dem Vogt zu Waischenfeld Sebastian Göb einigen. Das Hölzlein im Geyertal (Karatol) ist dem Stift vorbehalten. 1647/48 Kostenberechnung, Ausgaben für Baukosten Eybsches Burggut Waischenfeld: Reparaturen am Stadel zu Gutenbiegen (von Soldaten ruiniert). (Quelle: zusammengestellt von Dr. Michel Hofmann, www.waischenfeld.de)
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