Schlösser und Burgen
   

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Burgen und Schlösser
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Gut Lehrbach


Wasserburg der Grafen zu Lehrbach. Ab 1550 wegen Umzug in den angrenzenden Hof verfallen. Im 30-jährigen Krieg als Steinbruch genutzt. Mitte voriges Jahrhundert mit Hof und Ländereien verkauft. Grafengeschlecht dann ausgestorben.

Lehrbach, auch Lawerbach oder Lobirbach, wird erstmals 1180 in Verbindung mit dem Rittergeschlecht der Herren von Lehrbach genannt. 1349 erhielten diese die Burg als Mannlehen von den hessischen Landgrafen. Mitglieder dieser Familie waren in der Folgezeit oft Inhaber hoher Ämter und Würden und gehörten vornehmen Ritterorden an. Um 1550 verlegten die Grafen von Lehrbach zeitweise ihren Wohnsitz nach Heimertshausen. Die Burg wurde teilweise abgerissen und verfiel im Dreissigjährigen Krieg endgültig zur Ruine. Zwischen der alten Burg und dem sogenannten "Unterhofe" entstand ein neues Herrenhaus, das damals auf einem Platz vor dem heutigen Forstgebäude stand und auch so ausgesehen haben soll. Nach seiner Niederlegung wurde das heutige Forsthaus gebaut. Die Burgruine wurde 1901 restauriert und unter Denkmalschutz gestellt. Der Hof wurde 1682 erbaut. Die heutige Kirche stammt aus dem Jahre 1896. Die alte Kirche musste wegen Baufälligkeit abgerissen werden. Von ihr ist noch der 1499 entstandene Chor als Grabkapelle im Park erhalten. Mitte des vorigen Jahrhunderts verkaufte der letzte Graf von Lehrbach seine gesamten Besitzungen an den Baron Max von Günderode, der 1885 das neue Schloss erbauen liess. Mitte der neunziger Jahre kaufte Prinz Philipp von Hessen die Güter für seinen Neffen, den Grafen Karl August von Schaumburg, der 1905 im Walde bei Lehrbach tödlich verunglückte. Dann erwarb die Familie Oppermann, jetzt Böhm, die Besitzungen. In der Gemarkurg Lehrbach hat es früher 5 Mühlen gegeben und sie hat auch die meisten Wüstungsplätze zu verzeichnen. Von dem Dorfe Retschenhausen sind noch die Mühle und der Hof erhalten geblieben, von Reisdorf die Waldmühle und der alte Schmitthof, ein alter Eisenhammer.

(Quelle: www.stadt-kirtorf)

Lehrbach, auch Lawerbach oder Lobirbach, wird erstmals 1180 in Verbindung mit dem Rittergeschlecht der Herren von Lehrbach genannt. 1349 erhielten diese die Burg als Mannlehen von den hessischen Landgrafen. Mitglieder dieser Familie waren in der Folgezeit oft Inhaber hoher Ämter und Würden und gehörten vornehmen Ritterorden an. Um 1550 verlegten die Grafen von Lehrbach zeitweise ihren Wohnsitz nach Heimertshausen.

(Quelle: www.vogelsberg-touristik.de)