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Klingentor

Rothenburg ob der Tauber
Der Klingenturm (13. Jahrhundert) mit seiner Laternenhaube, zeigt die Erweiterung der Altstadt. Seit dem 16. Jahrhundert, als man den großen Kupferkessel einbaute, diente der Torturm als Wasserturm (Wasser-Hochbehälter) und versorgte die Röhrenbrunnen der Stadt. In der vorgesetzten Bastei (um 1500) befindet sich die St.-Wolfgangs-Kirche, an die der äußere Torturm angebaut ist. Im Innern der Kirche ist der Aufgang zur Empore und zum Torturm, was die Verbindung von Sakral- und Wehrbau aufzeigt. Ein weiterer Hinweis darauf findet sich an der Nordwand der Kirche, die aus massigen Buckelquadern, lediglich durch zwei Reihen von Schießscharten unterbrochen, besteht. Die obere zeigt den Verlauf des Wehrgangs an, der zwischen dem äußeren Torturm und dem angrenzenden Geschützboden innerhalb der Kirchwand verläuft. Unter dem Kirchenboden waren Kasematten angelegt, von denen aus die Verteidiger auf Angreifer feuern konnten, die bereits in den Graben eingedrungen waren. Die heutige Steinbrücke war damals aus Holz konstruiert, dessen stadtseitige Hälfte im Bedarfsfall nach oben gezogen wurde und das Außentor zusätzlich verstärkte.

Klingentorburg

tiefgestaffeltes Verteidigungssystem mit offener Westhälfte und geschlossener Osthälfte. Die Wolfgangskirche, auch Schäferskirche, ist nach außen Wehrmauer mit Geschützboden.

Klingentorturm

Name nach der landschaftlichen Situation, am Ende der engen, zum Tal abfallenden Schlucht, einer Klinge.
Bauzeit: um 1395-1400, zusammen mit dem Torhaus. Gesamthöhe 37 m. Als Wasserturm eingerichtet. Ende der 1594 errichteten, von der Bronnenmühle heraufführenden, Hochdruckleitung. Der Wasserbehälter versorgte die Brunnen der Stadt.

(Quelle: www.rothenburg.de)



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