|
|||
|
|
HohenstaufenpalastArkaden des Palas
Der Hohenstaufenpalast schloss sich unmittelbar an die Kapelle an. Der Mauerrest neben der Kapelle ist ein Bruchstück von ihm. Hier war also der eigentliche Saal, über dessen Ausmaß und Gestaltung nichts bekannt ist. Seine Fundamente liegen unter den Häusern, die die Straße säumen. Von dem Saal ist heute nur noch die Nordwand mit den Arkaden erhalten. Zu ihnen gelangt man durch das Haus, das neben der Pfalzkapelle liegt und heute als Notariat genutzt wird.
Hier findet man allerdings Kostbarkeiten, die an die einstige Pracht des Palas erinnern. Wahrscheinlich waren die Arkadenbögen Fenster eines Korridors, der an dem eigentlichen Saal entlang lief. - Man beachte vor allen Dingen den reichen Wechsel der Formen. Um ermüdende Wiederholung zu vermeiden, ist jede Säule anders gestaltet. jede Säule hat ihren individuellen Schmuck. Dieser Arkadengang ist eines der schönsten Beispiele romanischer Baukunst, die uns in Deutschland erhalten geblieben sind. In Verlängerung dieser Arkadenwand befinden sich noch ein großes Doppelfenster und außerdem zwei einfache Rundbogenfenster, die aber zugemauert sind. Möglich ist, dass dort die Schlafräume lagen. Die beiden zugemauerten Rundbogen waren einst Türen, die vielleicht auf eine Altane führten. Unter dieser Altane war wiederum eine Rundbogentür, die sich nach außen öffnete und vom Untergeschoss in den Zwinger führte. Kleine Öffnungen unterhalb der Arkadenreihe und die im Untergeschoss des Steinhauses dienten zur Verteidigung der Nordseite der Burg. Die Fundamente der Zwingermauer dürften noch vorhanden sein. (Quelle: www.badwimpfen.de)
|
||