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Burgen und Schlösser
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Greckenschloss

Oberes Schloss / Bergschloss
Das Greckenschloss in Bad Friedrichshall - Kochendorf wurde zwischen 1599 und 1602 von Wolf Conrad Greck II. an erhabener Stelle über dem Ort auf dem Lindenberg erstellt. Das imposante Renaissance Schloss ist außen seit fast 400 Jahren unverändert. Nach 1945 wurde das Gebäude für Flüchtlingswohnungen genutzt. Im Laufe der Jahre konnten die Räumlichkeiten nach und nach der Volksschule, später der Grundschule zur Verfügung gestellt werden.

(Quelle: www.friedrichshall.de)

Zwei- bis viergeschossiger massiver Winkelbau mit Fachwerkobergeschoss. Anstelle einer Vorgängerburg durch Wolf Konrad von Greck zu Kochendorf neu errichtet. Um 1760 in Teilen erneuert. Das Bergschloss auf dem Lindenberg, einem weithin sichtbar über Kochendorf gelegenen, vom Kocher flankierten Höhenzug, wirkt sehr stattlich. Es wird Oberes Schloss und nach seinen ehemaligen Besitzern auch Greckenschloss genannt. Errichtet wurde das Greckenschloss durch Wolf Conrad Greck II. von Kochendorf zwischen 1599 und 1602. Vermutlich stand an seiner Stelle eine im Bauernkrieg (1525) zerstörte Höhenburg. Das Greckenschloss ereilte im Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648) das gleiche Schicksal, konnte jedoch bis 1661 wiederhergestellt werden. Für den Bau der massiven Anlage wurden zahlreiche Arbeitskräfte aus Kochendorf abkommandiert. Nach dem Aussterben des Geschlechts der Grecken ging das Greckenschloss 1762 in das Eigentum des Ritterkontors Odenwald über. 1806 wurde es württembergisch. 1914 erwarb die Gemeinde Kochendorf das Anwesen. Die im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigten Außenmauern, Dächer, Wirtschafts- und Torgebäude wurden bis 1950 restauriert. Heute dient das Greckenschloss zu Wohnzwecken. Das mächtige Greckenschloss ist ein Repräsentant für jene Herrschaftshäuser, die einem anspruchsvollen und feudalen Leben des niederen Adels in der damaligen Zeit gerecht wurden. Zwischen den beiden im Winkel angelegten, zweigeschossigen Flü-eln mit hohem Walmdach tritt ein polygonaler Treppenturm hervor. Einen schönen Anblick bieten die beiden geschwungenen, obeliskenverzierte Renaissancegiebel. West- und Südflügel umschließen zwei Höfe. Gegen Osten trennt ein Graben das Schloss vom Lindenberg ab. Er diente zur Verteidigung gegen feindliche Angriffe. Jenseits des Grabens befand sich früher ein Turnierplatz, auf dem ritterliche Wettkämpfe ausgetragen wurden.

(Quelle: Bürgerinitiative pro Region Heilbronn-Franken e.V.)