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Schloss NeckarsulmDeutschordensschloss
Das Deutschordensschloss Neckarsulm liegt in der südwestlichen Ecke der ehemaligen Stadtbefestigung. Die Ursprünge des Stadtschlosses gehen vermutlich bis ins 13. Jahrhundert zurück. Bereits damals gab es einen Vorgängerbau von dem heute nach mehrmaligen Umbauten noch der Saalbau (Palas, auch Steinhaus genannt), der Bergfried und Teile der Wallmauer erhalten sind. Das Erdgeschoss des Bergfrieds wird von Historikern als das älteste erhaltene Mauerwerk von ganz Neckarsulm angesehen.
Diese Stadtburg kam 1484 zum Deutschen Orden, als dieser die Herrschaft über Neckarsulm übernahm. Nach der Zerstörung der Burg auf dem Scheuerberg im Bauernkrieg 1525, die bis dahin Amtssitz des Deutschen Ordens war, wurde die Stadtburg dessen Amtssitz. In diesem Schloss fanden von 1538 bis 1590 wichtige Ordensversammlungen statt, in denen Deutschmeister gewählt oder andere wichtige Entscheidungen getroffen wurden. Der Deutsche Orden hat die Burganlage maßgeblich umgebaut und erweitert. So wurde 1487 eine Schloss-Kapelle errichtet und 1539/1540 das sogenannte Bandhaus erbaut. Das ursprüngliche Stadtschloss, also des Amtshaus, erhielt seine heutige Gestalt erst nach dem Bauernkrieg 1525. Ebenso wurde die Schlosskelter nach 1525 erbaut. Der Bergfried wurde mehrfach umgebaut, wovon zum Beispiel das Wappen-Relief des Hoch- und Deutschmeisters Wolfgang Schutzbar (genannt Milchling) aus dem Jahre 1551 zeugt. Das Deutschordensschloss bildete mit seinen Mauern eine Verstärkung der Stadtbefestigung. (Quelle: de.wikipedia.org)
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