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Schloss BartensteinBarockes Schloss und Stadtanlage
Die Herren von Bartenstein, 1247 erstmals genannt, hatten auf der Burg ihr Herrschaftszentrum. Später war sie Sitz eines Amtsmanns und nach der hohenlohischen Erbteilung von 1688 Residenz der Linie Hohenlohe-Bartenstein.
Beim Umbau zum eindrucksvollen barocken Schloss integrierte man Reste der alten Burganlage. Im Mittelbau, mit Allianzwappen von Hohenlohe / Limburg, führt eine aufwändige Treppenkonstruktion zu den Repräsentationsräumen. In der seit 1712 unveränderten Schlosskirche vermitteln Altäre, Orgelprospekt, Kanzel, Fürstenloge und Deckengemälde einen harmonischen Gesamteindruck. Stadtchronik Bartenstein ist eine planmässig angelegte, rein barocke Kleinstadt und in Deutschland einmalig. Der ursprüngliche Gesamteindruck der Erbauungszeit hat sich weitgehend erhalten. Für den Bau von Schloss und Stadtanlage (1700 - 1770) siedelten die von Hohenlohe-Bartenstein vorrangig katholische Handwerker und Kaufleute an. Die Hofhaltung brachte den Bewohnern bescheidenen Wohlstand. Während der französischen Revolution fanden hier zahlreiche Adelige aus Frankreich Zuflucht. Um 1900 folgten nach Aufgabe der Hofhaltung und Übernahme der Regierungsgeschäfte durch Württemberg schwere Zeiten. Der Fleiss seiner Bewohner führte die Stadt wieder zum regionalen Zentrum mit zahlreichen Geschäften. Seit der Gemeindereform von 1972 ist Bartenstein ein Teilort von Schrozberg. (Quelle: Informationen am Objekt) Im Hofgarten wurde eine der ersten Aufführungen von Mozarts Zauberflöte gespielt. (Quelle: www.monumente-online.de)
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