Schlösser und Burgen
   

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Burgen und Schlösser
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Burg Weibertreu

Burgruine in Weinsberg
Die Burg Weinsberg wurde vermutlich zu militärischen Zwecken im frühen 11. Jahrhundert errichtet. Erstmals fassbar wird sie in der Gründungsgeschichte des 1037 gegründeten Chorherrenstifts Öhringen, in dem berichtet wird, dass die Stifterin, Gräfin Adelheid von Metz bzw. von Egisheim, bis zur Stiftung auf der Burg Weinsberg gewohnt habe.

1140 war die Burg im Besitz der Welfen, die sich mit den Staufern um die Macht im Reich stritten. König Konrad III. belagerte die Burg und schlug am 21. Dezember 1140 in offener Feldschlacht den zum Entsatz heraneilenden Welf VI. Kurz darauf ergibt sich die Burg.

Dem Bericht der Kölner Königschronik zufolge versprach der König den Frauen auf der Burg Weinsberg freien Abzug und gab die Erlaubnis, "dass jede forttragen dürfte, was sie auf ihren Schultern vermöchte". Auf die Männer wartete der Tod. Die Frauen nahmen den König beim Wort und trugen ihre Männer auf dem Rücken herab, denen sie so das Leben retteten, da der König sein Wort hielt.

Die Frauen wurden als Treue Weiber von Weinsberg bekannt, und die Burg kam aufgrund dieser Begebenheit zu ihrem Namen Weibertreu (vermutlich im Lauf des 18. Jahrhunderts).

(Quelle: de.wikipedia.org)