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Schloss RosendalRosendahl (Rosendal, Rosenthal)
Das adelige Haus ging aus einem kurz vor 1433 erbauten steinernen Bergfried hervor. Der letzte Umbau an dem Haus erfolgte 1797. Der Klever Herzog Johann III. (1521-1539) befreite das Gut Rosendal im Clevischen Walde von Diensten und Steuern.
Dieses Privileg erhält der damalige Besitzer von Rosendal, Luef von Osterwyck, als langjähriger Vorsteher der klevischen Rechnungskammer. Am 5. März 1706 erwirbt der damalige Oberstleutnant Konrad Wilhelm von der Mosel (1664-1733) das Gut Rosendal von der Familie Osterwyck für 12.000 Taler. Rosendal diente der Familie von der Mosel - seit 1200 im Dorf Mosel im südlichen Sachsen ansässig - vermutlich vorwiegend als Sommerwohnung. Der Name ist zurückzuführen auf eine alte Begräbnisstätte am Nordrand der Heide, wo die Römer Rosen auf ihre Gräber zu pflanzen pflegten. Das Haus Rosendal ist seit Jahrhunderten im Besitz der Familie von der Mosel. Das landwirtschaftliche Gut und Schloss sind bewohnt und nur von außen zu besichtigen. Bei Interesse kann das Haus nach Vereinbarung mit dem Hausherrn auch von innen besichtigt werden. Führungen werden angeboten (Hausprospekt vorhanden). (Quelle: www.bedburg-hau.de)
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