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Schloss Horneck
Burg Horneck, oberhalb von Gundelsheim am Neckar, geht Mitte des 13. Jahrhunderts als Schenkung des Freiherrn Konrad von Horneck an den Deutschen Orden über, einschliesslich zahlreicher Eigentumsrechte (Grundbesitz, Zehnt- und Vogteirechte u.a.). Die nunmehr Deutschordenskommende Horneck verzeichnet schon bald bedeutende Einkommen. 1438 wird Horneck Residenz der Deutschmeister. Die Burg wird jedoch 1525 im Zuge des Bauernkriegs niedergebrannt. Den Sitz des Deutschmeisters verlegt man nach Mergentheim, in Gundelsheim verbleibt nur noch die Komturei (Verwaltung) des Ordens.
Als Renaissance-Schloss bis 1533 wieder aufgebaut, erfährt Schloss Horneck im 18. Jahrhundert eine barocke Umgestaltung zum wuchtigen Kastenbau. Bei der Säkularisierung im 19. Jahrhundert fallen alle Ordensbesitzungen dem Land Württemberg zu. Die weitere Nutzung des Schloss-Komplexes ist vielfältig: Kaserne, Sanatorium, Lazarett, Lungenheilstätte. Seit 1960 ist der Hilfsverein der Siebenbürger Sachsen Johannes Honterus Besitzer des Schlosses, das er in ein Altenheim umwandelt. Daneben entstehen, ebenfalls auf Horneck, siebenbürgische Sammlungen (Bibliothek, Archiv, Museum). (Quelle: www.siebenbuergisches-museum.de)
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