Schlösser und Burgen
   

Blog Blog

Deutschland Deutschland (819)
Baden-Württemberg Baden-Württemberg (52)
Bayern Bayern (100)
Berlin Berlin (1)
Brandeburg Brandenburg (0)
Bremen Bremen (1)
Hamburg Hamburg (0)
Hessen Hessen (161)
Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern (15)
Niedersachsen Niedersachsen (114)
Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen (259)
Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz (2)
Saarland Saarland (0)
Sachsen Sachsen (16)
Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt (34)
Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein (7)
Thüringen Thüringen (57)
Deutschland Tschechische Republik (9)

Städte/Gemeinden Städte/Gemeinden

Postleitzahlen (PLZ) Postleitzahlen (PLZ)

Fotogalerie Fotogalerie

Vorderburg
Burgen und Schlösser Geschichte

Burgen und Schlösser Besichtigung, Museum

Burgen und Schlösser Hotel, Restaurant, Café

Burgen und Schlösser Fotos anschauen

Schlösser und Burgen

 



Burgen und Schlösser
Schlösser und Burgen


Vorderburg

Landschadenburg
Die Vierburgenstadt Neckarsteinach liegt an einer der malerischten Stellen im Neckartal.

Die älteste Burg die Hinterburg, wurde um 1100 von Bligger I. von Steinach erbaut (Bligger: abgeleitet von "blinkender Ger" = Speer). Während der älteste Sohn jeweils die Stammburg erbte, sahen sich die jüngeren Geschwister genätigt eigene Burgen zu bauen.

So entstanden in friedlicher Nachbarschaft um 1160 die Mittelburg, um 1200 die Vorderburg und um 1230 Burg Schadeck, wegen seiner Lage auf einem steil abfallenden Felsvorsprung auch "Schwalbennest" genannt.

1653 erlosch dieses Geschlecht und die Burgen gelangten an die Freiherrn von Metternich.

Heute befinden sich die noch bewohnte Vorder- und Mittelburg im Besitz der Metternischen Erben von Dorth, während die Ruinen dem Land Hessen gehören.

(Quelle: Infotafel am Objekt)

Die Burg wurde als dritte der vier Neckarsteinacher Burgen um 1200 von Ulrich I., Sohn des Minnesängers Bligger II. gebaut. Der Zugang erfolgte damals direkt von der Kirche den Burgberg zwischen zwei mächtigen Flügelmauern hinauf, die auch heute noch vorhanden sind. Der mächtige Bergfried und das unmittelbar angebaute dreistöckige Palasgebäude sind noch weitgehend original erhalten. Die darin heute sichtbaren Fensteröffnungen wurden mehrfach verändert: das älteste noch vorhandene spitzbogige Fenster im 2. Obergeschoss auf der Ostseite des Palas dürfte aus dem 14. Jahrhundert stammen. Der Eingang zum Burghof in Form eines spitzbogigen Tors befindet sich in der heute nur noch in Resten vorhandenen Ringmauer und trägt das Wappen der Landschaden von wahrscheinlich 1370/80. Die nördlichen Wirtschaftsgebäude wurden erst 1815 angebaut.

Wegen Verarmung des Rittergeschlechts wurde die Burg schon 100 Jahre nach ihrem Bau an die Bistümer Worms und Speyer verkauft, die Wormser Hälfte allerdings den Landschaden als Lehen und Wohnsitz gegeben. Erst ab 1474 gehört die ganze Burg wieder den Neckarsteinacher Rittern. Nach dem Aussterben der Landschaden 1653 erben die Metternichs die Burg, 1803 fällt sie - wie alle Burgen - an Hessen. 1825 kauft sie Freiherr von Dorth, der die Burg wieder bewohnbar macht und um sie herum einen Park mit besonderen Bäumen anlegt. Seit 1925 gehört sie den Freiherren von Warsberg und ist vermietet.

(Quelle: www.neckarsteinach.com)

Direkter Kontakt mit der Stadtführererin:

Frau Elisabeth Hinz, Telefon: 06229/609