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Schloss Heidelberg
Das Heidelberger Schloss, gelegen oberhalb der Heidelberger Altstadt am Ostrand der Stadt, ist über Deutschland hinaus weltberühmt und wird jährlich von Hunderttausenden aus dem In- und Ausland besucht. Es war das Residenzschloss der Pfalzgrafen und Kurfürsten bei Rhein.
Im Badisch-Pfälzischen Krieg 1462 setzte Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz den Markgrafen Karl I. von Baden, den Bischof Georg von Metz und den Grafen Ulrich V. von Württemberg auf Schloss Heidelberg fest und liess sie erst nach einer stattlichen Lösegeldzahlung frei. 1693 wurde das Schloss im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch französische Truppen so stark beschädigt, dass man die Residenz schließlich nach Mannheim verlegte. (Quelle: Wikipedia) 1400-1544 Der Schlosskomplex entsteht anstelle der mittelalterlichen Burg. 1549-1620 Der Übergang von der Gotik zur Renaissance wird sichtbar. 1549 Fertigstellung des gläsernen Saalbaus. 1556-59 Errichtung des Ottheinrichbaus, des wohl schönsten Renaissance-Palastes nördlich der Alpen. 1601-07 Errichtung des Friedrichsbaus. 1612-19 Unter Kurfürst Friedrich V. entstehen der berühmte Schlossgarten und der Englische Bau. 1688/89 Französische Truppen nehmen während des Pfälzischen Erbfolgekrieges Heidelberg ein. Erste Zerstörungen. 1693 Erneute Besetzung und umfassende Zerstörungen durch die französischen Truppen. Die Festungswerke des Schlosses werden gesprengt. nach 1742 Wiederaufbau der Palastgebäude unter Kurfürst Karl Theodor. Das Große Fass mit einem Fassungsvermögen von 221.726 Litern entsteht anstelle eines Vorgängers mit 195.000 Litern 1764 Ein Blitzschlag zerstört weite Teile des Schlosses. Die Arbeiten werden eingestellt. 1810 Der französische Emigrant Charles Graf von Graimberg betrachtet die Erhaltung der Schlossruine als sein Lebenswerk. Er beginnt mit ihrer Konservierung und baut eine Sammlung mit Fundstücken vom Schloss auf. um 1900 Restaurierungen und historisierende Ausbauten des Schlosses. (Quelle: www.heidelberg.de)
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