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Dresdner ZwingerZwinger mit Semperbau
August der Starke liess die Anlage 1711 bis 1728 von dem Architekten Matthäus Daniel Pöppelmann (1682-1737) konzipieren, der bereits seit 1705 als Landbaumeister angestellt war. In dieser Funktion plante Pöppelmann schon vor Errichtung der Gebäude eine aufwendige Gartenanlage mit einer Orangerie. Als der Zwinger im Jahr 1719 anlässlich der Hochzeit des Kurprinzen Friedrich August mit der habsburgischen Kaisertochter, Erzherzogin Maria Josepha, eingeweiht wurde, stand die markante Anlage mit ihren Pavillons und Bogengalerien. Die endgültige Fertigstellung der Gebäude, mit der die Räume als Sammlungs- und Bibliothekssäle genutzt werden konnten, wurde jedoch erst 1728 erreicht.
Der Zwingerteich und der Garten mit den Wasserbecken im Innenhof wurden zwischen 1820 und 1830 angelegt. Von 1847 bis 1855 erfolgte der Abschluss des Zwingers auf der Elbseite durch das Galeriegebäude von Gottfried Semper. Auch dabei blieb das Wechselspiel zwischen Architektur und Skulptur Konzept. Der plastische Schmuck der Sempergalerie stammt von dem Dresdner Bildhauer Ernst Rietschel. In dieser Zeit wurde das Gebäude schließlich seinem heutigen Zweck als Ausstellungsgebäude zugeführt. Heute sind dort die Gemäldegalerie Alte Meister, die Rüstkammer, die Porzellansammlung und der Mathematisch-Physikalische Salon beheimatet. Durch die Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg wurde der Zwinger weitgehend zerstört. Doch schon von 1945 an erfolgte der Wiederaufbau, so dass das Galeriegebäude bereits 1960 vollständig wiedereröffnet werden konnte. Von 1988 bis 1992 erfolgte eine grundlegende Modernisierung des Semperbaus, bei der die Erhaltung und Rekonstruktion der historischen Substanz im Vordergrund stand. (Quelle: www.skd-dresden.de)
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