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Haus Bamenohl
Wie man aus den Kellergewölben und den rund zwei Meter dicken Wänden im Erdgeschoss schliessen kann, stammt das Schloss aus dem 14. Jahrhundert. Das Archiv enthält eine Urkunde aus dem Jahr 1376, in welcher das Schloss unter recht abenteuerlichen Umständen erstmals erwähnt wird. Einer der Eigentümer war nämlich kurz zuvor aus dem Attendorner Gefängnis entlassen worden und schwor dem Kölner Erzbischof Urfehde.
1433 wurde zum ersten Mal ein Plettenberg Eigentümer von Bamenohl. Damals war vom heutigen Schloss lediglich das Haupthaus ohne Turm und nördlichen Seitenflügel vorhanden. Um 1600 gelangten das Haus und die umliegenden Ländereien an den Vogt von Elspe, dem auch das Rittergut Borghausen gehörte. Gegen Ende des 30jährigen Krieges errichtete Adam Vogt von Elspe dicht neben dem Haupthaus ein weiteres Haus - den heutige Seitenflügel. Beide Häuser waren von einem Wassergraben umgeben und über eine Brücke erreichbar. Etwa 1800 ging der Besitz erneut auf die Plettenbergs über, die auch heute noch hier wohnen. Um 1850 wurden beide Häuser durch einen Zwischenbau miteinander verbunden. 1875 wurde der Wassergraben zugeschüttet und der Wohnturm errichtet. Seit dieser Zeit sind keine Veränderungen mehr an der äusseren Gestalt des Schlosses vorgenommen worden. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente des Haus zunächst als Unterkunft für Vertriebene, anschliessend wurde es bis 1965 als Altersheim genutzt. Damals wurden schwere Baumängel festgestellt, die eine weitere Nutzung unmöglich erschienen liessen. Nach einem Dornröschenschlaf von etwa 20 Jahren wurde 1987 mit der Sanierung und Renovierung begonnen, die derzeit noch andauert und noch einige Jahre in Anspruch nehmen wird. (Quelle: www.bamenohl.net)
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