|
|||
|
|
Forsthaus Willrodabedeutendes Baudenkmal
"Erste schriftliche Erwähnung von Willroda datiert von 1204. Frühestens im 13./14. Jh. entstand die bis heute das Ensemble prägende Wallanlage. Spätestens seit dem frühen 17. Jh. scheint Willroda als Sitz der städtischen Forstaufseher gedient zu haben."
Die Entstehung des Forsthauses führt uns in die Zeit um das 11. Jh., also bis in die Rodezeit zurück (-> Will-Rode). Von 1290 bis 1450 wurde die Anlage bewirtschaftet vom Neuwerkskloster. In diesen unruhigen Zeiten wurden als Schutz die hohe Mauer, Wall und Graben - eine "Wasserburg im Kleinen" - errichtet. Das Gut wurde zweimal zerstört: - im Thüringer Grafenkrieg 1342 - 1346, - im Sächsichen Bruderkrieg 1446 - 1451. Das führte dazu, dass das Kirchengut in die Hände eines alten Bürgergeschlechtes aus Erfurt gegeben wurde: Ad vitae = Auf Lebenszeit - abgabenfrei, erhielt es im Jahre 1450 Claus Hildebrant von Willröda. Da die Gebäude im Sächsichen Bruderkrieg bis auf den Wehrturm (Kapelle) zerstört waren, begann er mit dem Aufbau. Von den damals errichteten Gebäuden ist nur noch ein kleiner Teil erhalten (Backhaus). 1495 - 1573 Gottesdienste (Wigbertmönche), Keine Nachkommen von Willröda. Gut fiel an die Stadt. Verfall. 1574 - 1664 Gut der Stadt Erfurt 1664 - 1802 Mainzer Herrschaft (Lehensträger Grafen von Gleichen, Schwarzburg), Gottesdienste 1803 - 1945 Preussisches Gut (Quelle: www.willroda.de)
|
||