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Schloss Scharfenbergblühendes Zentrum der Romantik
Als eine der ältesten Burganlagen Sachsens, auf einem bewaldeten Felsvorsprung, zählt Scharfenberg zusammen mit Siebeneichen, Neuhirschstein und Strehla zu den bedeutenden Landmarken auf dem westlichen Hochufer der Elbe.
Seit der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1227, ist Scharfenberg im Besitz einer der führenden sächsischen Adelsfamilien, derer von Miltitz. Nach der Eroberung der Burg und ihrer teilweisen Zerstörung durch die Schweden im Dreißigjährigen Krieg, wurde durch Haubold von Miltitz 1654 ein umfassender Um- und Ausbau im Renaissancestil vorgenommen. Dieser hat sich in seiner Form bis heute erhalten. Im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts wurde Scharfenberg für kurze Zeit ein blühendes Zentrum der Romantik. Dietrich von Miltitz und später Karl Borromäus von Miltitz versammelten um sich die führenden Köpfe der deutschen Romantik. (1800 - 1824). Novalis, Friedrich de la Motte Fouqué, Johann August Apel, E.T.A.Hoffmann, Theodor Körner, Heinrich von Kleist und andere Zeitgenossen fanden sich in den Schlössern Scharfenberg, Siebeneichen, und Batzdorf im sogenannten " Scharfenberger Kreis " zusammen. Schloss Scharfenberg war, seiner wildromantischen Lage wegen, vorallem für die Maler jener Zeit ein Anziehungspunkt. Ferdinand Oehme (Schloß Scharfenberg bei Nacht, 1827, Nationalgalerie Berlin), der Norweger Thomas Fearnley , Christian Clausen Dahl und Caspar David Friedrich gehörten zu den gern gesehenen Gästen. Während der Sommermonate finden Konzerte, Lesungen und Ausstellungen statt. (Quelle: www.schloss-scharfenberg.de)
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