|
|||
|
|
Burg Witzenhausen
Witzenhausen erhielt vor mehr als 750 Jahren - am Ostertage des Jahres 1225 - von Landgraf Ludwig IV. von Thüringen, dem Ehegemahl der hl. Elisabeth, die Marktrechte verliehen. Wahrscheinliche Gründung als Siedlung im Jahre 743 durch Bischof Witta von Büraburg, der Zeit der Christianisierung Hessens und Thüringens durch Bonifatius.
Für die historische Entwicklung Witzenhausens war die Gründung des Klosters von großer Bedeutung. Trotz einiger Schicksalsschläge wie Brände, Seuchen und Zerstörungen kriegerischer Art wurden die Bürger nicht entmutigt, die Stadt weitete sich beständig aus, und noch heute wird sie von Handel, Handwerk und Gewerbe geprägt. Malerische Dörfer, in die Berg- und Flusslandschaft eingefügt, wurden zu Witzenhäuser Stadtteilen, ohne sich dabei selber aufzugeben, und eine lange Geschichte wird lebendig, zukunftsweisend, so wie einst die Kirsche die Rebenkultur ersetzte. Witzenhausen, heute kleinste Hochschulstadt Deutschlands mit internationaler Bedeutung, war bereits vor 750 Jahren Zentrum des Schulwesens im unteren Werratal. Bis gegen Ende des 18. Jh. befand sich in Witzenhausen auch eine Talmudschule und das Landesrabbinat der Landgrafschaft Hessen, welches 1772 nach Kassel übersiedelte. Letzter Zeuge der bedeutenden jüdischen Gemeinde ist der Judenfriedhof. (Quelle: www.witzenhausen.de)
|
||