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Burgruine NordenauBurgruine Rappelstein
Auf dem Rappelstein, von den Edelherren von Grafschaft wohl um 1200 an der alten Fernstraße Köln-Kassel erbaut; Sitz eines Femegerichts. 1227 erwarben die Grafen von Waldeck Besitzrechte, seit 1346 auch die Erzbischöfe von Köln.
Die Burg wurde während des Mittelalters mehrfach erweitert und erstreckte sich mit Mauern und Türmen über die ganze Bergkuppe. Während des frühen Mittelalters verfiel sie, nachdem sie ihre alte Bedeutung eingebüsst hatte. Von dem ursprünglich wesentlich höheren Turm sind noch zwei Erdgeschosse und die Reste des dritten erhalten. Das ebenerdige Geschoss war vom Anfang an aus Sicherheitsgründen mit Steinpackungen ausgefüllt. Darüber befand sich ein Vorratsraum und darüber ein Wohngeschoss mit dem hochgelegten Zugang von der Südseite, eine Fensternische auf der Nordseite und eine Kaminnische an der Ostseite. Im Jahre 1967/1968 wurde mit Unterstützung des Amtes für Landespflege Münster, des Kreises Meschede, der Gemeinde Oberkirchen und der Bevölkerung von Nordenau der Bergfried zum Teil wieder aufgebaut und renoviert. (Quelle: Tafel am Objekt)
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