Schlösser und Burgen
   

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Burgen und Schlösser
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Schloss Kromsdorf

Mauer des Schlossparkes mit 62 Büsten
1580 Georg Albrecht von Kromsdorf liess das Schloss errichten. Es bestand aus dem mittleren Teil des heutigen Schlosses.

1646 Kauf des Schlosses durch durch Hofmeisterin Anna Magdalena von Weidenbach und ihren Schwiegersohn Caspar Cornelius de Mortaigne.

1666 Übernahme durch dessen Sohn Johann Theodor de Mortaigne. In dieser Zeit begann die 2. wichtige Bauperiode. Durch einen Anbau am West- und Ostflügel wurde der Hauptbau vergrössert und erhielt sein heutiges Aussehen.

1666 wurde die Mauer des Schlossparkes mit seinen 64 Nischen errichtet, und mit der Anfertigung der heute noch erhaltenen 62 Büsten begonnen.

Das hoch verschuldete Schloss wurde 1691 an Herzog Wilhelm Ernst von Sachsen- Weimar veräußert. Er machte Schloss und Park zu einem Schauplatz seiner maßvollen Lustbarkeit.

Das Schloss war von 1707 bis 1729 Sitz des Amtes Kromsdorf. Es wurde unter Großherzog Carl August vernachlässigt. Am 26. Dezember 1776 weilte Goethe im Schloss Kromsdorf.

1806 zerstörten französische Soldaten nach der Schlacht von Jena und Auerstedt die Parkanlage und das innere Schlosses und raubten die Prunksäle mit seinen prachtvollen Tapeten aus.

Großherzog Carl- Friedrich von Sachsen- Weimar nahm sich des Schlosses um 1830 wieder an und ließ es renovieren.
Seine Gemahlin Maria Pawlowna, geb. Großfürstin von Russland, plante auch den heutigen Promenadenweg von Schloss Tiefurt nach Schloss Kromsdorf. Sie gründet 1859 im Schloss das Carl- August Damenstift, welches bis 1878 bestand, aber nur von 4 Damen benutzt wurde.

um 1905 ließ der neue Besitzer Freiherr von Conta das Wirtschaftsgebäude abreißen und eine Kutscherremise nebst Pferdestall errichten. Er pflegte die Räume und erhielt auch die Substanz des Schlosses. Heute befindet sich in der Kutschenremise eine sehr sehenswürdige Kreisbibliothek.

1945 Besetzung durch amerikanische Truppen

1946 Unterbringung von 10 Flüchtlingsfamilien in den Räumen des Schlosses

1949 wird das Gartenhäuschen mit 20 Plätzen ausgebaut.

Bis 1969 war das Schloss Gemeindeeigentum

Nach 1969 erwarb die Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar das Schloss

1990 erwarb die Gemeinde das Schloss zurück. Bis heute finden am Schloss noch umfangreiche Bau- und Sanierungsarbeiten statt.

(Quelle: www.schlosswirt-kromsdorf.de)