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SchieferhofDer Sensentod von Gorsleben
Die erste urkundliche Erwähnung Gorslebens erfolgte im Jahre 772. Zunächst hieß das Dorf Genrichesleiba, was soviel bedeutet wie Erbe des Genrich. Später wandelte sich der Name noch mehrmals in Goricheslebo, Gonneleve, Gaurisleybin, Gersteleben und Gorisleben.
Als der Ort erstmals erwähnt wurde, gehörte er zum Kloster Fulda, später dann zum Kloster Oldisleben, zum Erfurter Peterskloster, zum Kreuzkloster in Nordhausen und zu den Nonnenklöstern in Kölleda und Frankenhausen. Nach dem Eingehen der Klöster breitete sich der Feudalismus im Dorf aus. Es gab mehrere Rittergüter. An Stelle der jetzigen Bonifatius-Kirche stand zuvor eine der ältesten Kirchen Thüringens. In der Bonifatius-Kirche befindet sich ein reich geschnitzter gotischer Altarschrein. Über der Kirchhofstür ist ein steinernes Relief eingelassen, das den Tod als Gerippe mit Sense darstellt. Dieses Motiv "Der Sensentod von Gorsleben" ist einmalig auf der Welt. Die Inschrift bedeutet: "Bedenke, daß jede Stunde Deine Letzte auch sein kann". Gorsleben brannte mehrfach ab, letztmalig im Jahre 1840. Der denkmalgeschützte Schieferhof wurde 1664 erbaut. (Quelle: www.kyff.de/kommunen/gorsleben)
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