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LandgrafenhausSommerresidenz des Kurfürsten
Landgraf Wilhelm IX. von Hessen-Kassel, der spätere Kurfürst Wilhelm I. ließ 1791/92 das Landgrafenhaus als seine Sommerresidenz erbauen. Im Jahre 1814 erfolgte die Umwandlung in ein Speise- und Kaffeehaus. In den Kellerräumen wurde 1844 eine Molke-Kuranstalt eingerichtet. Im Oktober 1934 brannte das Gebäude ab und wurde 1936 nach alten Plänen aus dem Jahre 1791 neu errichtet.
(Quelle: Information am Objekt) 1787 wurde eine Promenade geschaffen, "auf welcher sich zwei Reihen Linden zeigten", und der Kurpark wurde angelegt. Das erste Kurhaus entstand. Landgrafenhaus und Haus Kassel stammen aus dieser Zeit. Prominente Gäste besuchten den neuen Badeort. Zu ihnen zählte auch Dr. Christoph Wilhelm Hufeland, der Goethe, Schiller und auch Herder zu seinen Klienten zählen konnte und der von Nenndorf als "einem der ersten Plätze unter den Heilquellen Deutschlands" sprach. 1806 wurde das Schlößchen im "reinsten Klassizismus" errichtet. Es ist noch heute eine bauliche Kostbarkeit im Grünen. Landgraf Wilhelm IX. hat es nach seiner Fertigstellung nur einen Tag nutzen können. Er war auf der Flucht vor den französischen Truppen. So hielt 1807 Jérôme, der Bruder Napoleons und König von Westfalen, Einzug in Bad Nenndorf. Er führte hier das Schlammbaden ein, das er aus seiner französischen Heimat kannte. (Quelle: www.badnenndorf.de)
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