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Schloss Hückeswagen
Nach der Herrschaftsausübung der Hückeswagener Grafen, ging das uralte Besitztum an die Grafen von Berg. So lebte Margaretha von Berg hier und die späteren Herzöge von Jülich und Berg hielten sich Hückeswagen als herrschaftlichen Verwaltungssitz. Die Bezeichnung Schloß Hückeswagen begegnet uns erstmals im Jahre 1397. In dem Vertrag über die Einsetzung des Amtmannes Johann von Nesselrode 1451 hatte sich Herzog Georg von Jülich das Schloß sozusagen als "Offenhaus" vorbehalten. Danach wurde in einer Verschreibung der Herrschaft Hückeswagen vom 16. Februar 1494 an Wilhelm von Plettenberg das Schloß als sehr baufällig geschildert und für die folgenden Jahre ein zweckgebundenes Baugeld für die Instandsetzung zugesichert.
(Quelle: www.hueckeswagen-info.de) Inmitten der Stadt auf dem Bergsporn der "alten Freyheit" erhebt sich das im Jahre 1138 erstmals als Burg der Grafen von Hückeswagen erwähnte Schloß. Im Jahre 1260 fiel der Besitz an die Grafen von Berg. Nach 1800 nicht mehr as Adelssitz bewohnt, war das Schloß mit seinen Nebengebäuden dem Verfall preisgegeben. 1800 stürzt ein Teil der Schloßmauer ein, 1806 der Wachturm. Erst nach Übernahme in Privatbesitz erfuhr Schloß Hückeswagen Mitte des 19. Jahrhunderts umfassende Restaurierungen. Während im Westflügel die Stadtverwaltung untergebracht ist, dient der Nordflügel als sehenswertes Heimatmuseum für bergische Wohnkultur aus dem 18. und 19. Jh. (Quelle: www.oberberg-online.de)
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