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Ruine HohensyburgMittelalterliche Steinburg
Reste einer Burganlage der Herren von Sieberg auf dem Gelände einer ehemaligen sächsischen Flieburg, die 775 von den Franken unter Karl dem Großen erobert worden war.
Um 1100: Bau einer rechteckigen Burg aus Ruhrsandstein innerhalb der Wallburg zur Sicherung des Reichshofes Westhofen. Bergfried, Palas (Wohnhaus), ein zweiter Wehrturm, der Mauerring und die vorgelagerten Wälle um die Hofanlage sind noch zu erkennen. Ende 13. Jahrhundert: Durch Graf Eberhard I. von der Mark teilzerstört. Die Burganlage war seit 1300 kaiserliches Lehen der Grafen von der Mark. Dieses Lehnsrecht ging 1609 an Brandenburg. Später Preussen über. Von 1810 bis 1844 im Besitz des Freiherrn Ludwig von Vincke, danach der Provinz Westfalen und seit 1945 des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Kriegerdenkmal von Fritz Bagdons (1930). (Quelle: Informationstafel am Objekt)
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