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Hohenburg
Aus einem fränkischen befestigten Königshof entstandene Burg, im 12 Jh. Ritterburg. Im Jahre 1162 ist der Freie "Rentwig de Hohenberc" als Zeuge in einer Urkunde des Klosters Hersfeld nachweisbar, womit der Name "Homberg" erstmals erscheint.
Burg auf dem Gipfel des 377 m hohen Berges. Einstmals Wehrburg. Im Jahre 780 wurde laut Chronik des Wilhelm Dillich die Burg und die Stadt stark befestigt. 1162 Sitz der Ritter von Hohenberg, diese nahmen nach dem hohen Berg, ihren Namen an. Im Anfang des 15. Jahrhunderts ist das Rittergeschlecht ausgestorben. Ab 15. Jahrhundert Besitzt der Landgrafen von Hessen, 1508 umgebaut, als Schloß. Im 30-jährigen Krieg unter dem Kommandanten Obristenwachtmeister Engelhard Breul erfolgreich gegen kaiserliche Truppen unter General Götz mit 1.300 Mann und 18 Geschützen verteidigt. 1647 durch kaiserliche Truppen notdürftig wieder instand gesetzt unter General Graf Holzapfel und 1648 nach Generalangriff vom 30.1. von Generalobristen-Wachtmeister Rabenhaupt für Hessen zurückerobert. Die Ruine hatte ihre ehemals strategische Bedeutung verloren, sie wurde nicht wieder aufgebaut. Die Burganlage war im Verlaufe der Zeit nahezu vollständig verschüttet und überwuchert. 1936 hat die Burgberggemeinde in freiwilliger Arbeitsleistung mit den Ausgrabungs- und Wiederaufbauarbeiten begonnen. Vom 1958 fertiggestellten Aussichtsturm genießt man eine weite Aussicht. (Quelle: Informationstafel am Objekt)
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