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Burg GreeneBundesweihstätte für die deutschen Kriegsgefangenen
980 wurde Greene erstmals urkundlich erwähnt, als Kaiser Otto II. den Stift Gandersheim den Herr- und Gerichtsbann von Greene schenkte.
1130 besaß Hermann von Winzenburg Bruchhof und Greene als Ganderheimer Lehen 1308 Entstehung der Burganlage mit Wirtschaftsgebäuden durch die Homburger Edelherren. 1409 starb das Geschlecht der Homburger aus. Die Witwe des letzten Edelherren erhielt Witwenrechte auf Burg Greene. 1436 starb Schonett, die Witwe des letzten Homburgers in Hildesheim, wurde im Dom beigesetzt und Burg Greene wurde hildesheimerisch. 1451 gestand der Bischof von Hildesheim dem braunschweigischen Herzog Wilhelm d.Ä. das Recht zu, Burg Greene gegen Zahlung der Pfandsumme von 12000 Gulden einzulösen. 1494 kündigte die Herzöge den Pfandbesitz. 1495 wurden sie Besitzer und machten die Burg zum Sitz des Herzoglichen Amtes Greene. Während der Hildesheimer Stiftsfehde litt Greene 1521 besonders schwer, ebenfalls in der Reformationszeit. 1553 verwüstete Graf von Mansfeld Burg Ort und Brücke, aber man baute alles bald wieder auf. Im 30 jährigen Krieg von 1618 - 1648 wurde die Burg so stark beschädigt, dass man sich entschloß den Amtshaushalt ins Tal zu verlegen. Von 1696 - 1704 wurde das neue Amtshaus an der Heerstraße nach Wickensen errichtet. 1732 verlieh Herzog Rudolf Greene das Marktrecht. 1953 wurde die Burg zur Bundesweihstätte für die deutschen Kriegsgefangenen und der Burgturm zum Ehrenturm erklärt. Vorhanden ist heute noch der begehbare Burgturm (181 m ü. NN) mit einer Höhe von 25 m. Von ihm genießt man eine herrliche Aussicht in das Leinetal. (Quelle: www.greene.de)
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