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Schloss Hunnesrück
12. Jhd. Burg Hunnesrück wird erbaut von den Grafen von Dassel
1310 Burg Hunnesrück wird verkauft an den Bischof von Hildesheim (1. Bischhofszeit) - danach wird sie verwaltet von verschiedenen heimischen Adelsfamilien und war gleichzeitig Amtssitz 1521 Burg Hunnesrück wird von den Herzögen von Calenberg in der "Hildesheimer Stiftsfehde" erobert und zerstört 1525-1530 Errichtung der Erichsburg aus den baulichen Resten der Burg Hunnesrück 1640-1641 Beginn der 2. Bischofszeit, Trennung von Erichsburg und Hunnesrück - Erichsburg bleibt in den Händen der Herzöge von Calenberg als selbständiges Amt - Errichtung des Amtes Hunnesrück auf dem Areal des früheren Dorfes Binder - Hunnesrück bleibt Amtssitz bis 1803 und gleichzeitig Sommersitz des Bischhofs von Hildesheim 1803 Hunnesrück wird preußisch 1807-1815 Hunnesrück kommt zum Königreich Westfalen (bis zum "Wiener Kongreß") 1815 durch den "Wiener Kongreß" kommt Hunnesrück zurück zum Königreich Hannover 1780-1868 Verpachtung des Betriebes an Privat (z.T. Fam. Kramer) 1866 Hunnesrück kommt wieder zu Preußen - Errichtung des Remontedepots mit Erbauung von großzügigen Pferdestallungen, wie z.T. noch heute erhalten - erstes Erscheinen von "Hunnesrücker Pferden" z.Zt. des Pächters Kramer - bekannt waren die "Hunnesrücker Füchse" - zur Glanzzeit des Remontedepots waren in Hunnesrück und Erichsburg sowie auf dem Vorwerk Relliehausen ca. 600 - 800 Pferde, sie wurden hier auf ihren späteren Armee-Einsatz vorbereitet - die Landwirtschaftliche Fläche betrug zu dieser Zeit etwa 1000 ha, einschl. der Vorwerke 1919 Auflösung des Remontedepots 1920 Übernahme des Betriebes Hunnesrück durch die preußische Gestütsverwaltung - Errichtung der noch heute bestehenden Hengstaufzuchtstation für das Landgestüt Celle - jährlich wurden ca. 100 Junghengste pro Jahrgang aufgenommen; heute sind es noch etwa 40 Hengste pro Jahrgang 1945-1982 zum Ausgang und nach dem 2. Weltkrieg wurden in Hunnesrück und Erichsburg Trakehner, Pferde aus Ostpreußen aufgenommen ; diese Pferdezucht wurde hier 1982 aufgegeben. 1984 der Betrieb umfaßt jetzt ca. 500 ha landwirtschaftliche Nutzfläche (Quelle: www.stadt-dassel.de)
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