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Burg HardegRegierungssitz des Welfenherzogs
12. Jhd. Bau der Burg Hardegsen. Die erste Burganlage wird bis ca. 1330 von den Edlen Herren von Rosdorf bewohnt.
1324 Bau des Muthauses (Moshus = Palas) durch Conrad und Ludwig von Rosdorf und weiterer Ausbau zu einem großen Burgkomplex; dadurch anscheinend finanziell übernommen. 1379 erwirbt Herzog Otto von Braunschweig zu Göttingen (Otto der Quade) die Burg. 1380 Regierungssitz des Welfenherzogs nach seiner Vertreibung aus Göttingen, hier verstorben am 13.12.1394. Witwensitz der Herzogin Margarete. 1383 Verleihung der Stadtrechte. 1466 Erfolgreiche Verteidigung gegen die Truppen der Hanse. 1553 Hardegsen wird durch Heinrich den Jüngeren von Braunschweig erobert und teilweise zerstört. 1560 Hardegsen hört auf, fürstliche Residenz bzw. Witwensitz zu sein. 1568 bis 1823 ist die ehemalige Burg Verwaltungssitz des Amtes Hardegsen, an dessen Spitze ein Drost bzw. Amtmann stand. 1725 bis 1780 große Umbauarbiten der Burganlage zu Wirtschaftsgebäuden für den zukünftigen Domänenbetrieb. Von der alten Burganlage bleiben nur erhalten das Muthaus, das Hagenhaus und Teile der Burgmauer. 1972 Auflösung der Domäne. Kauf des gesamten Burgbereichs durch die Stadt Hardegsen. (Quelle: Informationstafel an der Burg)
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