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Schloss Steinfurt... bewohnt und bewahrt
Das Schloss Steinfurt ist eine der ältesten und mächtigsten Wasserburgen des Münsterlandes - und eine der schönsten! Mit außergewöhnlichem Charakter. Weil die flache Landschaft weder hohe Berge noch schroffe Klippen aufweisen konnte, ließen die damaligen Baumeister breite Wassergräben und künstliche Inseln anlegen, auf denen sie ihre Festungsanlage errichteten. So schufen die "Edlen Herren" auch das Fundament für die Stadt Steinfurt: Im Schutze der Burg entstand die erste Marktsiedlung - genannt "Stat to Stenvorde".
Die Steinfurter Burg - im Laufe der Zeit mehrfach zerstört, wieder aufgebaut und erweitert - zeigt facettenreiche Elemente aus Romanik, Rokoko und Klassizismus. Noch heute leben hier die Nachfahren der Erbauer: die Familie des Fürsten zu Bentheim und Steinfurt. Doch sind Gäste - nach Anmeldung - willkommen. Doppelkapelle, Burghöfe und der prächtige Rittersaal mit seinen geheimnisvollen Kreuzgewölben lassen die Vergangenheit lebendig werden. Wasserburg (1129) im historischen Stadtkern von Burgsteinfurt, Burgstraße 16 zweiteilige Anlage mit Gräfte. Die Anfänge der Wasserburg Steinfurt reichen bis ins 10. Jahrhundert zurück. Auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel (frz. Motte) entstand die erste wehrhafte Anlage. Erstmals wird sie aber erwähnt, als sie 1164 in einer Fehde mit den Herren von Ascheberg zerstört wird. Im Zuge des Wiederaufbaus entstanden so die äußere Ringmauer, der Torturm, der Bergfried (sog. Buddenturm, 1773-1793 abgetragen) und der quadratische Wohnturm (Donjon) mit dem großen Rittersaal. Die im 12. Jahrhundert errichtete Schlosskapelle mit einem schönen, von Ecksäulen flankiertem Portal wurde im 13. Jahrhundert aufgestockt. Beide Kapellen sind durch eine Öffnung miteinander verbunden und wurden bis zum 14. Jahrhundert doppelstöckig genutzt. Ein Prachtstück der Hauptburg ist das Haus der Gräfin Walburg mit der reich verzierten Auslucht aus dem Jahr 1559. Sie ist ein Werk des münsterschen Bildhauers Johann Brabender gen. Beldensnyder. Den Renaissanceturm ließ Graf Arnold IV 1596 errichten (Renovierung 1882). Die heutige Vorburg wurde im 12. Jahrhundert eingefriedet, mit Palisaden befestigt und im 13. Jahrhundert teilweise mit einer Ringmauer umgeben, die bis ins Wasser gebaut wurde. An dieser Ringmauer lagen Wohnungen, Stallungen, Ökonomiegebäude und zwei Burgmannshöfe. Neben dem malerischen Torhaus aus dem 15. Jahrhundert befindet sich ein alter Burgmannshof, die sog. Ritterburg. Es schließen sich Remisen und zwei Ökonomiegebäude an. In der Mitte steht ein barockes Brunnenhäuschen, eine Arbeit des Steinmetz und Architekten Johann Schrader aus dem Jahr 1727. In dem hinten gelegenen Gebäude sind eine Schmiede und eine Schreinerei untergebracht. Das Schloss Steinfurt gehört zu den ältesten und mächtigsten Wasserburgen des Münsterlandes und ist noch heute in Privatbesitz. Es wird von der fürstlichen Familie zu Bentheim und Steinfurt bewohnt und beherbergt die fürstliche Verwaltung. Daher kann das Schloss nur in einigen Teilen (Burghöfe, Doppelkapelle, Rittersaal) besichtigt werden. (Quelle: www.steinfurt-touristik.de) Im 11. Jahrhundert wurde Schloß Steinfurt als kleine Burg auf einem künstlich aufgeworfenen Turmhügel ("Motte") errichtet und 1129 erstmalig erwähnt. 1164 zerstörten die Herren von Ascheberg die Burg. Danach erfolgte der Wiederaufbau mit Hilfe des Kölner Erzbischofs Reinald von Dassel für die Herren Ludolf und Rudolf von Steinfurt. 1489 erfolgte die Erbvereinigung mit der Grafschaft Bentheim. Noch heute ist Schloß Steinfurt im Privatbesitz des Fürsten zu Bentheim und Steinfurt. Das Schloß ist bewohnt und beherbergt außerdem die Grundbesitzverwaltung. (Quelle: www.gc-muensterland.de)
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