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Gut Allersheim
Das im Ortsteil Allersheim der Stadt Holzminden an der alten B 64 gelegene Stiftungsgut war früher ein Außenhof des Klosters Amelungsborn und wurde diesem 1549 durch Herzog Heinrich den Jüngeren tauschweise gegen den Altendorfer Zehnten und verschiedene Zins- und Meiergüter entzogen. Von 1620 bis 1639 befand sich das Gut im Eigentum der Familie von Mengersen. Herzog Ernst-August kaufte das Gut für 15.000 Taler zurück und vereinigte es 1649 mit verschiedenen, bis dahin zum fürstlichen Amt Fürstenberg gehörenden Alt-Ebersteinschen Liegenschaften zu einem besonderen fürstlichen Amte Allersheim. Seitdem als fürstliches Kammergut verpachtet, wurde das Gut mit anderen landeseigenen Liegenschaften 1934 in die Braunschweig-Stiftung eingebracht. Das gut arrondierte Wirtschaftsarreal erstreckt sich zwischen Weserufer und Waldrand des Sollings. Es umfaßt zur Zeit rund 370 Hektar, wovon 352 Hektar landwirtschaftlich nutzbar sind. Bei für ackerbauliche Nutzung günstigem Klima werden auf den überwiegenden Lehmböden Weizen, Gerste, Zuckerrüben, Raps und Roggen angebaut. Die Wirtschaftsgebäude bilden zusammen mit dem Pächterwohnhaus einen großen übersichtlichen Gutshof, dessen Gebäudebesatz, aus dem 17.-19. Jahrhundert stammend und unter Denkmalschutz stehend, aber überdimensioniert ist.
(Quelle: www.bezirksregierung-braunschweig.de)
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