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Gut RothehausRittergut Rothehaus
Ursprünglicher Sitz der von Elveringhusen aus gleichnamigem Ort, das jedoch Mitte des 13. jahrhunderts ausstirbt. In der Folgezeit erwerben die Herren von Everstein das Gut und verkaufen es 1316 an den Domprobst Bernhard zur Lippe (späterer Fürstbischof). Entwickelt sich später zum Tafelgut des Bischofs. Im Dreißigjährigen Krieg wird das Gut zerstört und später von Fürstbischof Theodor Adolf von der Reck wieder aufgebaut. Nach einem Brand zu Beginn des 18. Jahrhunderts ließ der Fürstbischof Franz Arnold von Wolff-Metternich es im Jahre 1715 in der Nähe wieder aufbauen.
Während der Säkularisation geht auch die damalige Ökonomie Rothehaus in den Besitz des Staates über. 1821 erwarb der braunschweigische Oberjägermeister Graf Caspar Heinrich von Siestorpff das Gut (er hatte 1781 das Heilbad Bad Driburg gegründet). Seit 1976 ist das Gut im Besitz der ehemaligen Pächterfamilie Glitz. (Quelle: "Burgen, Schlösser und historische Adelssitze im Kreis Höxter")
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