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Burg AerzenFamilie von Münchhausen
Zu dieser Zeit existierte der Ort bereits seit vielen Jahrhunderten. Die älteste Urkunde stammt von 1122 und besagt, dass Aerzen - früher Artelessen, Ertelssen oder Artelsen genannt - zum Besitz des Konrad von Everstein gehörte. Bereits im 13. Jahrhundert gab es hier eine Burg. Aufgrund der Lage im Tal der Humme war sie durch Wassergräben geschützt.
1494 wohnte dort die Familie von Münchhausen. Aerzen war an Stats von Münchhausen und Heinrich von Hardenberg je zur Hälfte verpfändet. Streitigkeiten führten dazu, dass Aerzen verwüstet wurde und Heinrich von Hardenberg die Burg belagerte. Stats musste fliehen und wurde von seinem Gegner bei Hildesheim ermordet. 1533 ließ der braunschweigische Herzog Erich den Nordflügel der Burg erbauen. Als in den Wirren des 30-jährigen Krieges 1642 die weimarsche Reiterei Aerzen plünderte, brannten 66 Häuser, die Kirche und Burg nieder. Kurz nach dem 30-jährigen Krieg gingen Amt und Burg Aerzen in die staatliche Verwaltung von Hannover über. Bis 1966 wurde der Amtshof als staatliche Domäne von Pächtern bewirtschaftet. Nach ihrer Auflösung baute die Gemeinde auf dem Gelände ein Schulzentrum und eine Turnhalle. (Quelle: www.grundschule-aerzen.de)
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