Schlösser und Burgen
   

Blog Blog

Deutschland Deutschland (746)
Baden-Württemberg Baden-Württemberg (50)
Bayern Bayern (73)
Berlin Berlin (1)
Brandeburg Brandenburg (1)
Bremen Bremen (1)
Hamburg Hamburg (0)
Hessen Hessen (145)
Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern (15)
Niedersachsen Niedersachsen (109)
Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen (248)
Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz (0)
Saarland Saarland (0)
Sachsen Sachsen (16)
Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt (31)
Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein (7)
Thüringen Thüringen (49)
Deutschland Tschechische Republik (9)

Städte/Gemeinden Städte/Gemeinden

Postleitzahlen (PLZ) Postleitzahlen (PLZ)

Fotogalerie Fotogalerie

Burg Falkenstein
Burgen und Schlösser Geschichte

Burgen und Schlösser Besichtigung, Museum

Burgen und Schlösser Hotel, Restaurant, Café

Burgen und Schlösser Fotos anschauen

Schlösser und Burgen

 



Burgen und Schlösser
Schlösser und Burgen


Burg Falkenstein

eine der besterhaltensten Höhenburgen des Harzes
Entstanden zwischen 1115 und 1120 zählt die dreiflügelige Anlage mit sieben Toren, Zwingern und drei Halsgräben zu den schönsten und wehrhaftesten Burgen des Harzes. Bauherr war Burchard d. J. von der Konradsburg, der 1120 erstmals als Herr von Falkenstein erwähnt wird. Nach Aussterben der Falkensteiner im Mannesstamm 1334 kam die Burg 1437 schließlich in den Besitz der Herren von der Asseburg.

Diese ließen den Falkenstein bis zum 17. Jh. im Stil der Renaissance umbauen, wobei die mittelalterliche Anlage grundsätzlich erhalten blieb. Im 19. Jh. verliehen die nunmehrigen Grafen von der Asseburg-Falkenstein der Burg den Charakter eines Jagd- und Sommersitzes.

Die zu den besterhaltenen Anlagen des Harzes gehörende Burg war schon im 19. Jh. öffentlich zugänglich; heute ist das Museum Burg Falkenstein ein beliebtes Ausflugsziel.

Mit dem Aussterben jener Familie gehen nach 1130 auch Grafschaftsrechte und - titel auf die nunmehrigen Herren von Falkenstein über.

Derselbe Burchard läßt nach der Schlacht bei Welfenholz und der Zerstörung des Alten Falkenstein 1115 die Burg Falkenstein erbauen. Schon 1120 nennt sich Burchard als Herr zu Falkenstein und der Halberstädter vicedominus Rudolf als Propst von Konradsburg.

Bereits die Gründungsanlage der Burg Falkenstein besaß den heutigen Umfang, jedoch ohne die später hinzugefügten Außenzwinger und Basteien. Sie bestand aus der kleineren Kernburg gen Osten und der nach Westen hinausgeschobenen Vorburg als Wirtschaftshof.

In eindrucksvoller Übersteigerung stemmen sich gegen die Angriffsseite die aufeinander bezogenen und einander ergänzenden Abwehrelemente der knapp 4 m dicken Mantelmauer und des dahinter emporgesteilten Bergfrieds. Ihre jetzige Höhendimension hat sie wohl erst um die Mitte des 16. Jh. erreicht, die jetzige Überbauung ist erst nach dem Dreißigjährigen Krieg erstellt worden.

Entsprechend der ehedem geringeren Höhe der Mantelmauer ist auch er anfangs mit nur etwa 23 m erheblich niedriger gewesen und mußte, nachdem sie erhöht worden war, 1592 ebenfalls um etwa 10 m aufgestockt werden.
Die nachträgliche Einwölbung des anfangs flachgedeckten Kellers durch eine gotische Spitztonne, vor allem aber die Veränderungen seit der Mitte des 15. Jh. haben neue Geschoßhöhen und Kubaturen geschaffen und sein Erscheinungsbild vollends verwischt.

(Quelle: www.burg-falkenstein.de)