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Roseburgromantisch verträumte Burganlage
Die Roseburg mit dem wuchtigen Wohnturm in der Art normannnischen Donjon des 11. und 12. Jahrhunderts, will nicht so recht in die hiesige Burgenlandschaft passen. Sie ist ein völliger Neubau ohne originales Vorbild in der Harzlandschaft, obzwar auf den Standort eine mittelalterliche Burganlage im 10. Jahrhundert erwähnt wird.
Der Boden, auf dem sich die Roseburg erhebt, hat viele Jahrhunderte deutscher Geschichte gesehen, denn schon zu Markgraf Geros Zeiten hat hier ein Kastell gestanden, dessen Grundmauern noch heute zu sehen sind, sie wurden im Jahre 1929 von Bernhard Sehring freigelegt. Dieses alte Kastell wird zur Bewachung eines der ältesten Rennstiegs, dem Heßweg oder Hetzweg, gedient haben. Er war ein abkürzender Weg für Eilboten, Eilreisen und eiligen Truppenmärsche. Bei Aschersleben zweigte der Rennstieg ab, zog an Ermsleben und Ballenstedt vorbei, auf der Höhe der ROSEBURG entlang und berührte Rieder. Von Neinstedt führte er über Weddersleben, Westerhausen, Derenburg bis Goslar. Die alte Burganlage und Siedlung führten in ihrer wechselvollen Geschichte mehrere Namen. Im Westteil des Parks der Roseburg liegen die Grundmauern jener Rudolfsburg, über die es im Saalbuch von Rieder (1734) heißt. "Die rudolphsburg wird vorgegeben, daß sie von einem von Hoym mit Namen Rudolph sollte erbaut gewesen sein, liegt auch auf einer Höhe und einem Berge nach Ballenstedt zu ..." (Quelle: www.roseburg-harz.de)
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