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Gut DreckburgAusgrabungen bei der Dreckburg
Aus der Stadtgeschichte Salzkotten
Das historische Wappen der Sälzer zeigt im Sinne ihres Wahlspruchs "Unita durant" einen Händedruck, den wir heute noch an dem Sälzeraltar der St.-Johannes-Pfarrkirche, an der Sälzerinnungsfackel und an der Stirnseite des Brunnenhäuschens auf dem Marktplatz sehen können. Die Salzgewinnung war während des ganzen Mittelalters ein wesentlicher Bestandteil des wirtschaftlichen Lebens der Stadt und mit besonderen Rechten verbunden. Erstmalig erwähnt werden die Salzwerke 1160, als das Kloster Hardehausen 3 Salzhütten in "Saltcoten" zugesprochen bekommt. In der Folgezeit kommt es zu kriegerischen Auseinandersetzungen mit dem Erzbistum Köln. Zum Schutze der Westgrenze des Bistums Paderborn befestigte Bischof Simon I. von Paderborn die Sälzersiedlung mit einem Holz-Erde-Wall, erweiterte sie durch die Ansiedlung der Bewohner aus den umliegenden Dörfern und erhob sie zur Stadt. Vielsen, eine Wüstung, durch den Vielser Hof, den Vielser Bach und die Vielser Straße in Erinnerung gehalten, wird 1216 als Pfarrei genannt, bestand aber mit Sicherheit schon früher. Die Pfarrei umfaßte den Bereich zwischen Upsprunge, Verne und der Dreckburg. Die neugegründete Stadt berührt im Westen die Heder mit ihren zahlreichen Nebenbächen, die das Wasser den Doppelgräben ringsum zuführen und umfaßt die Salzquellen mit den Salzkotten, die der Stadt den Namen gaben. (Quelle: www.salzkotten.de) Ausgrabungen bei der Dreckburg Infos unter: http://www.regionaldienst.nrw.de/kreis.phtml?kreis=23&news=1444
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