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Schloss Hagenburg
Das Schloß in Hagenburg, das von den Grafen beziehungsweise den Fürsten von Schaumburg gern als Sommersitz genutzt wurde und wo auch Regierungsgeschäfte erledigt wurden, erscheint zum ersten Male als "Hagenborch" im Jahre 1378 in den Annalen der Geschichte.
Doch aus dieser mittelalterlichen Zeit ist nichts geblieben. Der älteste Teil der Burg ist der in Fachwerk auf einem Quadersockel in Jahre 1686 erbaute Flügel mit seiner rundbogigen Durchfahrt. Der Bau trägt ein gräfliches Wappen mit der Unterschrift "Friedrich Christian, 16. G.Z.S.L.U.S. 86", was übrigens als "16. Graf zu Schaumburg-Lippe und Sternberg 1686" leicht zu entziffern ist. Das Schloß zu Hagenburg bestand immer aus zwei Flügeln. Beide entstanden im Jahre 1686. Doch der Ostflügel wurde in den neunziger Jahren des 18. Jahrhunderts, also fast hundert Jahre später, durch einen klassizistischen Massivbau ersetzt. Er hat eine nach Süden hin gelegene Halle, die von toskanischen Säulen mit Gebälk getragen wird, und eine Freitreppe. (Quelle: www.schloss-bueckeburg.de)
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